Urlaub mit Australian Shepherd – Australian Shepherd im Auto, Zug und Flugzeug

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Mit dem Australian Shepherd in den Urlaub?

Nicht nur für Herrchen und Frauchen ist der Urlaub die schönste Zeit des Jahres. Auch der Australian Shepherd freut sich und genießt es, sein menschliches Rudel einmal den ganzen Tag um sich zu haben.

Und für die meisten Besitzer steht sowieso fest: Der Vierbeiner kommt auf jeden Fall mit in die Ferien.

Damit die Reise entspannt beginnt und für alle ein voller Erfolg wird, müssen einige Vorkehrungen getroffen werden.

Die nachfolgenden Tipps helfen Ihnen einen Überblick zu bekommen, wenn Sie einen Urlaub mit Australian Shepherd planen.


Urlaub mit Australian Sheppherd

Urlaub mit Australian Shepherd

Was sollte bei der Urlaubsplanung mit dem Aussie beachtet werden?

Einfach die Koffer packen, Leine schnappen und los gehts? Leider nein. Wer mit Hund verreisen möchte, muss vorab ein paar Überlegungen anstellen. Schließlich sollen am Ende alle erholt aus dem Urlaub wiederkommen, auch der Vierbeiner.

  • Welches Reiseziel soll es sein?
  • Gibt es dort spezielle Einreisebestimmungen für den Hund?
  • Ist das Land hundefreundlich? Gibt es Auflagen, wie z.B. Maulkorbpflicht, Strandverbote oder Impfungen?
  • Wie kann der Ferienort (für den Hund) am bequemsten erreicht werden?
  • Wo wohnen wir vor Ort? Sind Hunde auf dem Campingplatz, im Hotel oder der Ferienwohnung erlaubt?
  • Was braucht unser Vierbeiner für die Reise? (Siehe Checkliste weiter unten)
  • Ist ein Tierarzt schnell erreichbar, falls ein Notfall eintritt? Gibt es landestypische Hundekrankheiten?
  • Wer passt auf den Australian Shepherd auf, wenn er doch nicht mit kann?
  • Verträgt der Vierbeiner lange Autofahrten?

Wie gewöhne ich meinen Aussie an die Transportbox?

Die optimale Sicherheit bei leichtem Gewicht bietet die Alu-Hundebox. Australian Shepherd Alubox Hund Auto

Die optimale Sicherheit bei leichtem Gewicht bietet die Alu-Hundebox. Australian Shepherd Alubox Hund Auto

Für Reisen im Auto oder Flugzeug ist eine sichere und stabile Transportbox die erste und beste Wahl. Doch wie erreichen Sie, dass der Hund dort gerne hineingeht, sich sicher fühlt und auf der Fahrt oder dem Flug schließlich entspannt ist?

  1. Die neue Box wird in der Wohnung aufgestellt und deren Tür weit geöffnet.
  2. Der Aussie wird sich für das neue Objekt interessieren und es unter die Lupe nehmen.
  3. Bei Hunden, die das Klickertraining beherrschen, kann man nun durch Klicken und Belohnen die Neugier positiv unterstützen.
  4. Legen Sie ein begehrtes Spielzeug in die Kiste oder kleine Leckereien.
  5. Viel loben, wenn der Aussie in die Box geht.
  6. Hat der Vierbeiner entdeckt, wie gemütlich die Kiste ist, und legt sich hin, haben Sie es fast geschafft.
  7. Schließen Sie die Tür nun für wenige kurze Augenblicke. Loben, loben, loben, wenn der Aussie dabei ruhig blieb.
  8. Wird er nervös oder leicht panisch, beruhigen Sie ihn mit Worten und warten Sie, bis er sich etwas entspannt, ehe Sie die Tür wieder aufmachen. Sonst lernt er, dass sein Bellen und Scharren die Ursache für die wiedergewonnene Freiheit war.
  9. Dehnen Sie langsam die Zeitintervalle aus und verlassen Sie ab und zu den Raum.
  10. Stellen Sie die Transportbox nun auf den Rücksitz Ihres Autos oder in den Kofferraum. Für den Anfang reicht es, wenn der Aussie kurz hineingeht.
  11. Schließen Sie nach einiger Zeit auch hier die Tür der Transportbox und schließlich den Kofferraum oder die Wagentür. Fahren sie aber noch nicht los.
  12. Beginnen Sie mit kurzen Trips und fahren Sie nur wenige Minuten. Dehnen Sie die Fahrten immer weiter aus.
  13. Fahren Sie zu Orten, wo es etwas Spannendes für den Vierbeiner zu entdecken gibt oder gehen Sie an neuen Orten ausgiebig spazieren. Der Vierbeiner wird merken, dass es sich lohnt, in der Kiste zu sein, weil tolle Abenteuer auf ihn warten.

Wie fährt der Australian Shepherd sicher im Auto mit?

Das Auto ist für viele Hundehalter das Mittel zur Wahl, wenn es mit dem Aussie in die Ferien geht. Sie können unterwegs anhalten, wann immer Ihnen danach ist oder wenn Ihr Hund es einfordert. Schnell das Beinchen heben, ein wenig spazierengehen oder toben und weiter gehts. Sie bestimmen den Rhythmus und zu welcher Tages- oder Nachtzeit Sie fahren möchten. Außerdem ist das ganze Equipment für den Hund praktischerweise immer in Reichweite und schnell griffbereit.

Allerdings muss der Vierbeiner im Fahrzeug ausreichend gesichert werden, und zwar so, dass er die Insassen nicht gefährden kann und natürlich selbst auch keinen Schaden nimmt. Wer den Hund ungesichert mitfahren lässt, geht nicht nur ein mitunter lebensgefährliches Risiko ein, sondern macht sich obendrein noch strafbar. Ein empfindliches Bußgeld und Punkte in Flensburg können die Folge sein. Denn in Deutschland gelten Hunde im Pkw rechtlich gesehen als Ladung und müssen so mitgeführt werden, dass von ihnen keinerlei Gefahr ausgeht.

Um dies zu gewährleisten, haben Sie zwei Möglichkeiten:

  1. Eine Hundebox/Transportbox/Transportkäfig
  2. Ein Hundegeschirr mit Anschnallgurt
Hundegitter als Abtrennung zwischen Laderraum und Personenraum.

Hundegitter als Abtrennung zwischen Laderraum und Personenraum.

Der Kofferraum eines Kombis oder Minivans eignet sich beispielsweise hervorragend als sicherer Transportplatz. Dieser Bereich kann mit einem fest installierten Trenngitter vom Innenraum des Fahrzeugs abgetrennt werden. So hat der Hund seinen eigenen Bereich und kann auch ohne Box bequem mitfahren. Bei einem Unfall ist das Verletzungsrisiko für den Hund allerdings größer, als in einer Transportbox. Diese sollte im Kofferraum (oder auch auf dem Rücksitz) so verstaut werden, dass sie nicht verrutschen oder zum Geschoss werden kann. Am besten, Sie richten die Transportkiste quer zur Fahrtrichtung aus. So minimieren Sie das Risiko von Verletzungen für den Aussie, sollte es tatsächlich zu einem Unfall oder einer Vollbremsung kommen. Stabiler und sicherer als Plastikboxen sind übrigens Transportkäfige aus Aluminium.

Soll der Aussie auf der Rückbank Platz nehmen und Sie möchten dort keine sperrige Hundebox stehen haben, gibt es spezielle Anschnallsysteme für Hunde. Dazu benötigen Sie zunächst ein gut gepolstertes Brustgeschirr eigens für den Gebrauch im Auto. Daran eingehakt wird ein Gurt, welcher als Verbindungsstück in die Anschnallvorrichtung im Auto gesteckt wird. Bitte achten Sie darauf, dass Sie nur Zwei-Punkt-Hundegurte benutzen. Anschnallgurte mit nur einer Anbringung haben in Tests kläglich versagt, und boten Insassen sowie Hund keinerlei Schutz. Zwar sind die Gurte recht stabil, allerdings brach der Karabinerhaken einfach durch.

Wie kann ich mein Auto für den Australian Shepherd vorbereiten?

Bevor es mit dem Australian Shepherd in den Urlaub geht, sollten Sie Ihr Fahrzeug fit für die Reise mit Hund machen und ausreichend vorbereiten. Neben Transportbox oder Hundeanschnallgurt könnte folgendes Zubehör nützlich sein:

  • Eine Hunderampe erleichtert vor allem älteren Hunden den Einstieg ins Auto und schont gleichzeitig Ihren Rücken

    Hunderampe aus Aluminium

    Eine Hunderampe ist vor allem für ältere Hunde sinnvoll und erleichtert den Einstieg.

  • Faltbare Reisenäpfe für unterwegs sind platzsparend und praktisch
  • Eine Schondecke für Rückbank oder Kofferraum schützt Ihre Polster und gibt es auch als wasserfeste Version.
  • Aufblasbare Rücksitzverbreiterungen geben dem Aussie mehr Komfort und er kann nicht in den Fußraum fallen.
  • Frischluftgitter am Fenster sorgen im Auto für eine angenehme Brise während der Fahrt, ohne das der Hund den Kopf hinausstecken kann.
  • Eine Vordersitzbarriere verhindert, dass der Aussie zu Ihnen nach vorne springen kann.

Weitere Tipps für entspanntes Reisen im Auto

Fahren Sie nach Möglichkeit am frühen Morgen los, spät abends oder gar nachts. So laufen Sie am wenigsten Gefahr, in einen Stau zu geraten. Stehen Sie dennoch einmal mittendrin und es ist sehr heiß, können Sie Ihrem Aussie einen Schluck leicht gekühltes Wasser aus einer Thermoskanne anbieten. Hechelt der Hund unnatürlich stark und droht zu überhitzen, so sollten Sie schnell handeln. Tränken Sie ein Kleidungsstück oder Handtuch mit Wasser und legen oder wickeln Sie dies um den Hund. Ein Auto mit Klimaanlage vermeidet solche hitzigen Situationen.

Steckt Ihr Australian Shepherd gern den Kopf aus dem Fenster und lässt sich den Wind um die Nase wehen? Keine gute Idee. Hinder Sie den Vierbeiner unbedingt daran, ansonsten könnte eine Bindehautentzündung die Folge dieses zweifelhaften Vergnügens werden.

Je nach Dauer der Anreise sollten Sie unterwegs für Abwechslung sorgen, damit dem Hund nicht langweilig wird. Halten Sie öfter mal an und vertreten Sie sich gemeinsam mit dem Aussie die Beine, machen ein kurzes Spiel oder bieten eine Beschäftigung im Auto an. Dies könnte ein Kauknochen sein oder ein Kong. Bieten Sie außerdem regelmäßig etwas zu trinken an.

Ganz wichtig:
Lassen Sie Ihren Hund selbst bei vermeintlich milden Außentemperaturen NIE im Auto zurück! Das Wageninnere kann sich trotz angenehm warmen Wetter und auch im Schatten sehr schnell extrem aufheizen. Da helfen auch einen Spaltbreit geöffnete Fenster nichts. Der Hund kann im Gegensatz zu uns Menschen nämlich nicht schwitzen und reguliert seine Körpertemperatur allein übers Hecheln. Im heißen Fahrzeug ist dies irgendwann nicht mehr möglich, der Vierbeiner überhitz, kollabiert und verendet im schlimmsten Fall jämmerlich.


Camping mit dem Austalian Shepherd

Hundefreundliche Campingplätze gibt es zuhauf. Viele Hundebesitzer sind durch ihren Vierbeiner überhaupt erst auf die Idee und den Geschmack gekommen campen zu gehen und fahren mit Caravan oder Wohnmobil in den Urlaub. Die Vorteile: Da Sie Ihr eigenes “Zuhause” praktisch immer und überall dabei haben, brauchen Sie sich um ein Hotel oder eine Ferienwohnung keine Sorgen zu machen. Die lästige Suche, wo Ihr Australian Shepherd erlaubt ist und wo nicht entfällt somit. Selbst wenn ein angesteuerter Stellplatz einmal keine Haustiere erlaubt, ist dies auch nicht schlimm, da Sie einfach weiterfahren können.

Auch in Ihrem mobilen Zuhause ist Sicherheit natürlich oberstes Gebot. Wer mit Caravan verreist, transportiert den Hund natürlich vorne im Pkw und sichert ihn entsprechend (siehe oben). Doch wie und wo sichert man den Australian Shepherd im Wohnmobil?
Sie können Ihren Aussie auf der Dinette sichern und benutzen dafür genau wie im Auto ein Sicherheitsgeschirr. Ebenso können Sie die Transportbox (quer zur Fahrtrichtung) unter den Esstisch stellen und ihn mit Zurrguten fixieren. Wenn das Bad großzügig genug ist, kann auch hier die Transportbox abgestellt werden. Allerdings haben Sie so keinen Sichtkontakt zum Hund und auch der Vierbeiner fühlt sich möglicherweise zu sehr isoliert.

Widerstehen Sie auf jeden Fall der Versuchung den Hund während der Fahrt frei rumlaufen zu lassen, auch wenn der Innenraum wie ein kleines Appartement anmutet. Sie machen sich strafbar und gefährden sich und den Aussie gleichermaßen. Einige Wohnmobilhersteller haben das Problem Hundetransport im Mobilheim inzwischen erkannt und es werden Sonderanfertigungen gemacht. Beispielsweise kann der Hund in der ausgebauten Heckgarage mitfahren oder es wird Platz unter dem Bett geschaffen, sodass eine Gitterbox bequem installiert werden kann.

Wichtig:
Genau wie das Auto heizt sich natürlich auch ein Caravan oder Wohnmobil schnell auf. Auch hier gilt, den Hund nie dort allein zurückzulassen!


Fliegen mit dem Australian Shepherd – Was ist zu beachten?

Nicht jede Airline erlaubt Haustiere an Bord und einige haben strikte Auflagen, unter denen Sie die tierischen Freunde transportieren. Am besten, Sie erkundigen sich VORHER bei der Fluggesellschaft, ob der Aussie überhaupt auf den Flügen erlaubt ist. Alternativ können Sie auch ein Reisebüro um Rat fragen, die solche Informationen für Sie einholen.

Beachten Sie, dass der Australian Shepherd zu groß ist, um in der Kabine mitzureisen. Er muss im Fracht- oder Laderaum untergebracht werden. Dies birgt einige Risiken. Solche Räume sind oft nicht ausreichend belüftet oder klimatisiert. Manchmal hört man, dass Tiere dort an Hitzschlag gestorben, erfroren oder erstickt sind. Auch ist nicht immer gewährleistet, dass auf den Vierbeiner Rücksicht genommen wird. Es kommt leider immer wieder vor, dass Transportkisten vor dem Abflug, bei Zwischenlandungen oder nach Ankunft ewig in der prallen Sonne stehen oder unsanft behandelt werden. Darum sollten Sie gut abwägen, ob eine Flugreise für den Australian Shepherd in Betracht kommt.

Flugreise mit Australian Sheppherd

Flugreise mit Australian Shepherd

Tipps für das Fliegen mit Hund

  • Buchen Sie IMMER einen Direktflug
  • Fliegen Sie nur Kurzstrecke. Langstreckenflüge sollten Sie dem Aussie nur zumuten, wenn Sie längerfristig ins Ausland gehen oder gar auswandern.
  • Verreisen Sie nicht bei extremen Temperaturen. Es gibt Airlines, die befördern in den Sommermonaten keine Tiere.
  • Sehen Sie wenn möglich dabei zu, wie Ihr Tier verladen wird. So können Sie sicher sein, dass es sich an Bord befindet.
  • Die letzte Fütterung sollte ca. 12 Stunden vor Abflug erfolgen.
  • Füllen Sie Eisklümpchen in die Trinkvorrichtung der Transportbox
  • Geben Sie dem Hund vor dem Flug noch mehrmals die Möglichkeit sich zu lösen.
  • Ängstlichen oder reisekranken Vierbeinern kann der Tierarzt ein Beruhigungsmittel verschreiben. Beachten Sie, dass diese am Boden anders bzw. schwächer wirken können als in der Luft. Fragen Sie Ihren Tierarzt um Rat.
  • Verzögert sich der Abflug oder steht die Maschine lange Zeit auf dem Rollfeld oder in Parkposition, sollten Sie das Personal informieren, dass ein Tier an Bord ist. Bitten Sie jemanden nach Ihrem Hund zu sehen. Bei sehr langen Verspätungen kann es nötig sein, den Hund wieder aus dem Laderaum herauszuholen, z.B. um eine Überhitzung zu vermeiden.
  • Legen Sie dem Hund ein Halsband um, welches mit einem Adressanhänger zur Identifikation versehen ist.
  • Holen Sie den Aussie umgehend ab, nachdem Sie gelandet sind.

Wie sollte die Transportbox hergerichtet werden?

  • IATA Flugbox für den australian Sheppherd

    IATA Flugbox für den australian Shepherd

    Die Box sollte groß genug sein, dass der Australian Shepherd aufrecht stehen und sich umdrehen kann.

  • Schreiben Sie den Namen Ihres Hundes gut lesbar auf die Box, so kann Personal beim Handling der Transportkiste Ihren Aussie ansprechen.
  • Beschriften Sie den Transportbehälter außerdem mit dem Schriftzug “Lebendes Tier”
  • Kleben oder malen Sie Pfeile auf die Box, damit ersichtlich wird, wo oben ist.
  • Befestigen Sie eine Klarsichthülle am Behältnis. Legen Sie einen Zettel mit Ihrem Namen, Ihrer Adresse und Telefonnummer hinein. Denken Sie auch an die Anschrift am Urlaubsort.
  • In die Hülle sollte außerdem der Name des Hundes, sein Alter, evtl. die Rasse und ein Foto von ihm. Vermerken Sie auch Besonderheiten wie z.B. Allergien.
  • Kopien von Heimtierpass und Impfbuch, der Chipnummer und anderen Dokumenten könnte sinnvoll und nützlich sein.
  • Ein Spielzeug oder ein Kausnack vertreiben ein wenig die Langeweile.
  • Polstern Sie die Box bequem aus und legen Sie saugfähige Unterlagen darunter, die ggf. Urin aufsaugen.

Der Australian Shepherd im Zug – Entspanntes Reisen mit der Bahn

Zugfahrt mit Australian Sheppherd

Zugfahrt mit Australian Shepherd

Hunde sind in Zügen in der Regel willkommen. Je nach Urlaubsland kann es aber unterschiedliche Auflagen für den Transport von Haustieren geben. Informieren Sie sich darum frühzeitig bei der jeweiligen Bahngesellschaft. Bei der Deutschen Bahn gilt beispielsweise eine Leinen- und Maulkorbpflicht. Wer ohne erwischt wird, kann aus dem Zug verwiesen werden. Aus hygienischen Gründen dürfen Hunde außerdem nicht mit in den Speisewagen und dürfen auch nicht auf freien Plätzen sitzen oder liegen.

Ein Hund, der nicht als Handgepäck transportiert werden kann, zahlt bei der DB den halben Fahrpreis. Dies gilt im Fernverkehr sowohl für die Normal- als auch Sparpreise. Geht es auf internationale Reise, zahlt Ihr Aussie den Kinderfahrpreis der 2. Klasse. Ein Pauschalpreis wird hingegen bei City Night Line und Autozug fällig. Dabei darf der Australian Sheperd dort aber nur an Bord, wenn Herrchen ein Abteil zur alleinigen Nutzung gebucht hat.

Tipps für Zugreisen:

  • Üben Sie vor der großen Reise das Bahnfahren auf kurzen Strecken, um den Hund daran zu gewöhnen.
  • Vermeiden Sie Hauptverkehrszeiten oder Fahrten am Wochenende
  • Füttern Sie den Hund mehrere Stunden vor Abfahrt das letzte Mal (leichte Kost)
  • Gehen Sie vor der Reise noch einmal ausgiebig Gassi. Kurz vor dem Einsteigen sollte dem Hund ebenfalls noch eine letzte kurze Möglichkeit zum Lösen gegeben werden.
  • Direktfahrten sind bei langen Reisen zwar bequemer und schneller, doch wer umsteigen muss, gibt dem Aussie kurz Gelegenheit sein Bein zu heben. Dabei sollten die Umsteigezeiten entsprechend lang sein.
  • Denken Sie an Futter und Wasser (doch nur in Maßen) sowie ein Spielzeug oder einen Kauartikel zur Beschäftigung
  • Lassen Sie Ihren Hund nicht alleine im Zug. Gehen Sie auf die Toilette oder in den Speisewagen sollte jemand anderes auf den Vierbeiner aufpassen.
  • Der Nachtzug ist eine prima Alternative. So können Sie zusammen die Anreise verschlafen und nachts braucht sich der Hund in der Regel nicht zu lösen.
  • Falls doch mal was passiert: Küchenpapier, Müllbeuten, Feuchttücher und ein Raumspray leisten gute Dienste.

Was gehört alles ins Reisegepäck? – Eine Checkliste

  • Leine
  • Halsband/Geschirr
  • Ggf. Maulkorb
  • EU-Heimtierausweis oder Impfheft

    EU Heimtierausweis Australian Shepherd

    EU Heimtierausweis Australian Shepherd

  • Reisedokumente, wie Zug- oder Flugticket
  • Chipnummer und Telefonnummer von Tasso bei Verlust oder Diebstahl des Hundes
  • Transportbox/Sicherheitsgeschirr
  • Hundebett oder Decke
  • Gewohntes Futter
  • Trink- und Fressnapf
  • Spielzeug
  • Utensilien für die Pflege
  • Versicherungsnummer der Hundehaftpflicht (Kopie)
  • Kotbeutel/Schaufel
  • Reiseapotheke
  • Adresse und Telefonnummer des nächstgelegenen Tierarztes am Urlaubsort

Was, wenn der Australian Shepherd nicht mit in den Urlaub kann?

Manchmal kann oder soll der Vierbeiner nicht mit in die Ferien fahren. Vielleicht ist das Reiseziel zu weit, der Hund zu alt, das Klima nicht geeignet oder Ähnliches. Allerdings gibt es leider immer noch grausame Menschen, die Ihr Haustier in der Urlaubszeit irgendwo am Straßenrand, auf einem Rastplatz oder vor dem Tierheim aussetzen. Als Grund wird oft angegeben, dass man einfach nicht wisse, wohin mit dem Hund. Eine wirklich lahme Ausrede. Wenn niemand aus dem Familien- oder Freundeskreis auf Ihre Fellnase aufpassen kann, gibt es immer noch andere Möglichkeiten:

  1. Hundesitter, die während Ihrer Reisezeit bei Ihnen wohnen oder den Hund zu sich nehmen
  2. Urlaubspaten, die auf Ihr Tier aufpassen, wenn Sie im Gegenzug auch mal die Urlaubsvertretung spielen
  3. Hundepensionen und Pfötchenhotels

Egal, für welche Variante Sie sich entscheiden, gewöhnen Sie Ihren Aussie schon früh an eine andere Betreuung. Geben Sie ihn beispielsweise für eine Nacht oder ein Wochenende zum “Probewohnen”. So kommt es weniger zu Trennungsängsten, weil der Hund das Zuhause auf Zeit bereits kennt.

Woran erkenne ich eine gute Hundepension?

Im besten Falle hat Ihr Vierbeiner genauso viel Spaß in seinem Hotel, wie Sie in Ihrem. Es gibt mittlerweile viele gute Pensionen, die Hunden und anderen Vierbeinern Rundumbetreuung bieten und für allerlei Abwechslung und Spaß sorgen. So werden Herrchen und Frauchen nicht ganz so schmerzvoll vermisst und die Zeit ohne das gewohnte Rudel vergeht viel schneller.

Nicht immer kann der Australian Shepherd mit in den Urlaub

Nicht immer kann der Australian Shepherd mit in den Urlaub

Folgende Punkte sprechen für eine gute Hundepension:

  • Alles wirkt sauber und gepflegt
  • Es gibt Innenräume und Außenanlagen
  • Das Personal ist geschult im Umgang mit Hunden und ist tierlieb
  • Impf- und Gesundheitsvorschriften (Wurm-/Flohkur), damit sich Krankheiten und Parasiten nicht ausbreiten können
  • Ist ein Besitzer Mehrhundehalter, werden seine Vierbeiner gemeinsam untergebracht
  • Jeder Hund erhält persönliche Spielzeiten, darf in den Freilauf und wird natürlich auch Gassi geführt
  • Verträgliche Hunde dürfen gemeinsam spielen
  • Auch Sonderfelle sind willkommen (Allergiker, unkastrierte Hunde/Hündinnen, Spezialdiät, Medikamente, usw.)
  • Kein Großbetrieb, sondern die Anzahl der “Gäste” ist überschaubar
  • Für das Hotel ist ein Tierarzt auf Abruf stets erreichbar
  • Manchmal gibt es einen kostenlosen Probetag zum Reinschnuppern
  • Einige Hotels bieten Webcams in den Unterbringungen, sodass Besitzer Ihren Vierbeiner vom Urlaubort aus beobachten können.

Warum in die Ferne schweifen?

Wer Urlaub auf Balkonien macht, kann auch vor der eigenen Haustür jede Menge Spaß mit seinem Vierbeiner haben. Freuen Sie sich, dass Sie endlich mehr Zeit mit dem Australian Shepherd verbringen können und machen Sie das Beste aus der gemeinsamen Zeit. Vielleicht haben Sie Lust auf einen Workshop in der lokalen Hundeschule? Machen Sie einen Ausflug zum nächstgelegenen See oder nehmen Sie sich besonders viel Zeit für ausgedehnte und abwechslungsreiche Spaziergänge.

So könnte eine passende Hunde Fahrradleine aussehen.

So könnte eine passende Hunde Fahrradleine aussehen.

Auch eine schöne Fahrradtour macht der Australian Shepherd gerne mit. Dazu muss der Vierbeiner natürlich an das Laufen neben dem Fahrrad gewöhnt sein. Um ihm den Schrecken vor dem Gefährt zu nehmen, könnten Sie es auf ein paar Gassirunden einfach mitnehmen und neben sich herschieben.

Geht es schließlich ans Eingemachte, empfiehlt sich ein sogenannter Springer. Dieser wird am Hinterrad des Fahrrades befestigt und seine Zugfeder verhindert, dass ein ruckartiges Ziehen vom Hund Sie gleich aus der Bahn wirft. Außerdem hält der Springer den Aussie auf Abstand und verhindert, dass er gegen das Rad läuft oder zwischen die Speichen kommt. Verheddert sich die Leine der Vorrichtung in einem Hindernis, so gibt der Sicherungsring den Hund sofort frei, um Unfälle zu vermeiden. Ein weiterer Vorteil: Sie haben beide Hände zum Lenken frei!

Passen Sie Länge und Dauer der Radtouren der Kondition des Aussies an. Machen Sie unterwegs Pausen und nehmen Sie Wasser und eine Trinkschüssel mit. Für einen alten Australian Shepherd können Sie auch einen Fahrradanhänger nutzen.

Wird die graue Schnauze vom Nebenherlaufen langsam müde, darf sie dort rein und kann den Rest der Fahrt gemütlich verbringen. Trotzdem ist ein älterer Hund so auch bei Aktionen immer mit dabei.
Haben Sie einen Tipp für einen Urlaub mit dem Australian Shepherd? Kennen Sie eine gute Unterkunft, einen guten Campingplatz für Hunde? Bitte hinterlassen Sie einen Kommentar

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