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Warum ist Beschäftigung für den Australian Shepherd so wichtig?

Der Australian Shepherd ist kein Hund für jedermann. Im Gegenteil. Wer sich den Hütehund ins Haus holt, sollte sich der lebenslangen Aufgabe bewusst sein, diesen Vierbeiner richtig zu fordern und zu fördern.

Wer hingegen gemütliche Spaziergänge mag, ein bisschen Ball spielen und ein paar Tricks lernen, der wird mit dem Aussie nicht glücklich. Dies soll nicht heißen, dass der schlaue Vierbeiner solche Aktivitäten nicht mag, nur braucht er Abwechslung und fordert ein wenig mehr Kreativität von seinem Besitzer. Schließlich wurde er zum Arbeiten und Mitdenken gezüchtet.


Welches Spielzeug ist für den Australian Shepherd zu empfehlen?

Immer wieder kommt die Frage auf welches Spielzeug für den Australian Shepherd zu empfehlen ist. Es gibt unendlich viele gute Hundespielzeuge. Unten finden Sie die Top 3 Empfehlungen für Australian Shepherd Hundespielzeug.

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Diese Spielzeuge könnten Ihrem Australian Shepherd gefallen:

1. Kaufempfehlung: Chuckit! Ultra Ball Apportierball

Wenn ein Spielzeug für den Australian Shepherd absolut zu empfehlen ist, dann sind es diese Bälle.

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2. Kaufempfehlung: Zwei Zerrseile The Natural Pet Company

Hunde lieben es an Seilen zu zerren. Daher ist diese Seilkombination eine ideale Beschäftigung für Ihren Australian Shepherd.

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3. Kaufempfehlung: Poker Box Intelligenzspielzeug

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Ein Spielzeug was den meisten Hunden sehr viel Spaß macht.

Prima Beschäftigung für Ihren Australian Shepherd. Die Leckerlies müssen in die einzelnen Kammern versteckt werden. Der Australian Shepherd muss nun einen Weg finden an das Futter zu gelangen.

  • abwechslungsreiches Brettspiel mit 4 unterschiedlichen Spielmodulen
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  • auch für größere Hunde geeignet
  • das Intelligenzspielzeug bietet Spaß, Lerneffekte und Abwechslung für Ihren Australian Shepherd
  • inkl. Übungsheft mit Tipps und Tricks für das optimale Training
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Welche Vorteile haben körperliche Aktivität und geistige Fitness für den Hund?

  • Bewegung fördert die physische Entwicklung des Welpen, kräftigt Herz und Lungen und hält den Vierbeiner fit.
  • Das gemeinsame Spielen und Lernen festigt die Bindung zwischen Hund und Halter.
  • Training ist wichtig für eine gute Erziehung und damit der Hund Sie als vertrauenswürdig einstuft und sich gerne unterordnet.
  • Spiele für den Grips sind für die gesunde psychische Entwicklung förderlich
  • Der Hund lernt die Regeln und Grenzen in seinem Menschenrudel spielerisch kennen und Sie lernen ihren Vierbeiner besser zu verstehen.
  • Der Aussie bleibt länger gesund und hat ein besseres Immunsystem, wenn er geistig und körperlich ausgelastet wird.
  • Das Sozialverhalten gegenüber anderen Artgenossen wird im kontrollierten Spiel mit ihnen gestärkt.
  • Der Hund ist glücklich!
Beschäftigung Australian Shepherd
Der Australian Shepherd ist kein Sofahund! Er benötigt viel Beschäftigung!

Spielregeln für die Australian Shepherd Beschäftigung

Motivation:
Kleine Snacks sind eine prima Motivation für den Aussie sich beim Training ganz auf Sie zu konzentrieren und erhöhen den Anreiz mitzumachen. Außerdem wirkt solch eine Belohnung als positiver Verstärker. Achten sie auf kalorienarme Leckerlis oder reichen Sie nur Miniportionen.

Zeitpunkt:
Nach dem Fressen oder dem Spaziergang hat der Australian Shepherd oftmals keine Lust, sich anzustrengen oder Neues zu lernen. Besser ist es, nach dem Aufwachen etwas gemeinsam zu unternehmen, wenn die Aufmerksamkeit am größten ist.

Kein Zwang:
Es dürfte selten vorkommen, doch manchmal hat selbst ein Aussie keine Lust. Ihn zu neuen Tricks oder dem tollen Intelligenzspielzeug zu überreden hat dann keinen Sinn. Üben Sie außerdem keinen Druck oder Zwang aus, falls mal eine Aufgabe nicht auf Anhieb klappt oder nicht so läuft, wie Sie möchten. Versuchen Sie es später einfach erneut.

Vorlieben:
Welches Spiel hat Ihr Aussie am liebsten? Je nach Interesse können Sie seine Vorlieben weiter ausbauen und ihn so zu Höchstleistungen anspornen. Doch Abwechslung ist trotzdem wichtig, damit es nicht auf Dauer langweilig wird oder sich der Hund zu sehr auf ein Spiel fixiert.

Schwierigkeitsgrad langsam steigern
Gehen Sie erst zum nächsten Trainingsschritt über, wenn vorherige Übungen gut beherrscht werden. Verlangen Sie nicht zu viel auf einmal. Zwar hat der Aussie eine schnelle Auffassungsgabe, dennoch kann auch er mit zu hohen Ansprüchen überfordert werden.

Unter Aufsicht:
Bekommt Ihr Vierbeiner ein neues Spielzeug, lassen Sie ihn zunächst nur unter Aufsicht damit spielen und beobachten Sie, wie er damit umgeht. Versucht er es zu zerstören? Beschädigte Spielsachen könnten Verletzungen hervorrufen oder der Hund verschluckt gefährliche Kleinteile. Nur bewährtes Spielzeug darf er auch ohne Ihr Beisein haben.


Wie viel Bewegung benötigt ein Australian Shepherd wirklich?

Der Ruf des Australian Shepherds eilt ihm oft voraus. Er sei ein Bewegungsjunkie und benötigt stundenlange Beschäftigung jeden Tag. Am besten sogar permanente Bewegung, um ihn so richtig auszupowern und müde zu machen. So fangen viele schon mit ihrem Welpen an, in diverse Kurse der Hundeschule zu gehen, ihn zu Hause permanent zu beschäftigen, auf lange Spaziergänge oder zum Joggen mitzunehmen, eine Hundesportart anzufangen und daneben noch jede Menge Training und Spiel. Natürlich am besten gleich alles auf einmal.
Hat man dadurch einen zufriedenen Hund? Nun, zumindest einen mit hervorragender Kondition. Allerdings kann ein zu viel an Beschäftigung durchaus negative Auswirkungen haben. Der Aussie gewöhnt sich an das von ihm verlangte Pensum und fordert dieses schließlich immer wieder ein, jeden Tag aufs Neue. Bekommt er es einmal nicht, wird ihm hingegen schnell langweilig. So zieht man sich tatsächlich einen Bewegungsjunkie heran und seine Besitzer sind schnell überfordert.

Das Springen über Hürden als Beschäftigung für den Australian Shepherd.
Das Springen über Hürden als Beschäftigung für den Australian Shepherd.

Ruhepausen sind wichtig!

Wird hingegen in Betracht gezogen, wie die ursprüngliche Aufgabe des Australian Shepherds aussah, wird schnell klar, dass er als Hütehund nicht andauernd beschäftigt war. Waren die Schafe beispielsweise im Stall oder grasten friedlich gab es nichts zu tun. Und in Zeiten, in denen die Rinder nicht von einer Weide auf die andere getrieben wurden, war der Aussie auch wenig beschäftigt.

Es gab also einen steten Wechsel zwischen harter und konzentrierter Arbeit und herrlichem Nichtstun. Dies sollte auch dem Hütehund bei Ihnen zu Hause vermittelt werden. Ruhepausen sind wichtig und braucht der Aussie, um runter zu kommen und seinen Akku wieder aufzuladen. Ein Abend auf dem Sofa ist also durchaus möglich, auch mit einem so agilen und aktiven Hund wie dem Australian Shepherd.


Woran erkenne ich, ob ich meinen Hund ausreichend auslaste?

Wer unsicher ist, ob er das richtige Pensum für seinen Hund findet und ihm ausreichend Beschäftigung bietet, sollte das Verhalten seines Vierbeiners unter die Lupe nehmen. Oftmals lässt sich daraus gut ableiten, ob es ihm zu viel des Guten ist, das Training genau das richtige Maß hat oder ob er leider unterfordert ist.

Wird der Hund wenig geistig und/oder körperlich gefordert, sucht er sich oft selbst eine Beschäftigung, um diesen Mangel auszugleichen. Natürlich sind diese Ersatzbeschäftigungen meist nicht im Sinne des Hundebesitzers, sondern gelten als ungewünschtes Fehlverhalten:

  • Ständiges Kläffen / bellt alles und jeden an
  • Reagiert sensibel auf jedes kleinste Geräusch (Türklingel/Autos)
  • Zeigt Hüteverhalten bei Kindern, Joggern, Autos, etc.
  • Fordert Sie permanent zum Spielen auf und/oder folgt Ihnen überall hin
  • Entwickelt eine Zerstörungswut und widmet seine Aufmerksamkeit Schuhen, Sofakissen, Tapete usw.
  • Er rennt aufgekratzt durch die Wohnung
  • Der Hund zerrt an der Leine, wenn es endlich zum Spazieren nach draußen geht

Entdecken Sie ein oder mehrere dieser Verhaltensweisen bei Ihrem Hund, sollten Sie ihm mehr Zeit, Aufmerksamkeit und Beschäftigung schenken. Oft verringert oder verschwindet anschließend unerwünschtes Verhalten.

Auch überforderte Hunde zeigen manchmal ähnliche Unarten. Sie werden zudem hyperaktiv, unruhig und haben Stress. Dabei meinen es Herrchen oder Frauchen nur gut mit ihrem Aussie. Schließlich hört man doch überall, sie brauchen stundenlang Bewegung und mehrere Stunden Kopfarbeit pro Tag. Ein fataler Irrtum.

Ausgelasteter Australian Shepherd
Woran erkenne ich ob meine Australian Shepherd ausgelastet ist?

Zufriedene und ausreichend ausgelastete Hunde sind hingegen ausgeglichen und ruhig. Nach dem Training, Spaziergang oder einem Spiel ziehen sich die Vierbeiner häufig erst einmal zurück und machen ein Schläfchen oder dösen. Sie sind wenig bis gar nicht verhaltensauffällig.


Wie kann ich meinen Australian Shepherd beschäftigen?

Optimal für den Australian Shepherd ist demnach ein guter Mittelweg aus physischer Anstrengung und ruhigen Spielen für sein schlaues Köpfchen. Bedenken Sie, dass wenige Minuten anspruchsvolle Kopfarbeit mitunter so anstrengend sind und den Hund ermüden, wie 1-2 Stunden monotone und langweilige Bewegung.
Daneben sollte es auch Zeiten geben, in denen Sie nicht den Alleinunterhalter für Ihren Hund spielen und er stattdessen lernt, hin und wieder abzuschalten. Mögliche Beschäftigungen für den agilen Vierbeiner sind beispielsweise:

  • Intelligenzspielzeug
  • Zerrspiele / Kraftspiele
  • Apportieren
  • Tricks und Kunststücke
  • Suchspiele
  • Nasenspiele
  • Futterspielzeug/Kauknochen
  • Hundesport
  • Ausbildung/Ehrenamt
  • Spielen mit Artgenossen
  • Begleiter zum Joggen/Radfahren
  • Wasserspiele
  • u.v.m.

Was muss ich bei Hundespielzeug beachten?

Um den Aussie zu beschäftigen, brauchen Sie schon ein bisschen Kreativität. In Tiergeschäften finden Sie als Anregung eine ganze Reihe an Spielzeugen, die sich für wilde, aber auch knifflige Spieleinheiten eignen. Einiges davon lässt sich mit ein bisschen handwerklichem Geschick zu Hause nachbauen oder basteln. Achten Sie bei kommerziellem Spielzeug und Ihren Nachbauten immer auf Qualität und Stabilität. Es sollte keine Spitzen Kanten haben und keine Kleinteile, die abbrechen könnten. Worauf Sie sonst noch achten sollten:

  • Beim Öffnen der Verpackung schlägt Ihnen ein starker Plastikgeruch entgegen oder es riecht nach Chemikalien? Besser die Finger weg.
  • Spielzeug, welches beschädigt ist, sollte weggeworfen werden, um Verletzungen zu vermeiden
  • Wie bereits erwähnt, sollte der Hund mit neuen Spielsachen nie unbeaufsichtigt gelassen werden
  • Wählen Sie robuste Materialien, die einer Kau-Attake zumindest zeitweise standhalten
  • Achten sie auf die richtige Spielzeuggröße. Es gibt unterschiedliche Modelle für kleine bis riesige Hunde.
  • Lassen Sie Spielzeug nicht offen zu Hause herumliegen, sondern geben Sie immer eines heraus, wenn es Zeit ist zu spielen. So bleibt es länger interessant.

Vorteil von Klickertraining und Target-Stick

Beide Methoden erfreuen sich immer stärkerer Beliebtheit. Einmal erfolgreich eingeführt und etabliert bei Spiel und Training, sind Sie wertvolle Helfer. Dabei beruhen beide auf dem Prinzip der positiven Verstärkung, nämlich indem gewünschtes Verhalten des Hundes belohnt wird. Fehler bleiben hingegen unkommentiert.

Beim Klickertraining wird dazu ein Knackfrosch verwendet, auf den der Hund zunächst konditioniert werden muss. Soll heißen, er muss lernen, dass nach dem Klick etwas Angenehmes erfolgt. Ein kleiner Leckerbissen, ein Spiel oder eine Streicheleinheit beispielsweise. Ist die Verknüpfung zwischen Klick und Belohnung einmal hergestellt, wurde der Grundstein für ein erfolgreiches Training gelegt. Denn mit dem Klicker können Sie die Grundausbildung des Hundes genauso positiv unterstützen und absolvieren, wie ihm neue Tricks oder Kunststückchen beizubringen. Die Möglichkeiten sind vielfältig.

Der Targetstick wird meistens in Kombination mit dem Klicker verwendet. Hierbei soll der Hund lernen das markante farbige Ende eines Teleskopstabes mit der Schnauze (oder auch Pfote) zu berühren. Der Stab dient später als der verlängerte Arm von Herrchen oder Frauchen und kann den Hund gezielt anleiten und führen. Mit dem Targetstick kann dem Vierbeiner beigebracht werden “Bei Fuß” zu laufen, sich auf die Hinterpfoten zu stellen, einen Lichtschalter zu betätigen und vieles mehr. Und das Beste daran: Sie schonen Ihren Rücken.

Weitere Vorteile von Klicker und Targetstick:

  • Präziseres Timing möglich, als mit der Stimme
  • Mitdenken des Hundes wird gefördert
  • Der Vierbeiner wird motiviert eigene Lösungsvorschläge anzubieten
  • Der Besitzer muss nicht mit Körperkontakt auf den Hund einwirken und ihn in Position schieben, drücken o.Ä.
  • Keine Strafen notwendig
  • Auch für Laien geeignet, da sehr einfach
  • Komplizierte Kunststücke oder Bewegungsabläufe lassen sich einfacher trainieren
  • Für Verhaltensgestörte, ängstliche oder aggressive Hunde geeignet

Geistige Beschäftigung für den Australian Shepherd – Intelligenzspiele für den Australian Shepherd

Köpfchenarbeit ist wichtig für den Australian Shepherd. Mitdenken und eigenständiges Handeln waren bei der Arbeit mit Vieh sehr gefragt und auch als Haustier braucht der Aussie regelmäßige geistige Auslastung für sein Wohlbefinden. Es gibt im Handel zahlreiche Spielzeuge zu kaufen, mit denen der Hund interagieren kann und die ihn vor knifflige Aufgaben stellen. Solches Intelligenzspielzeug können Sie zu Hause oft mit einfachen Mitteln nachbauen. Daneben gibt es noch zahlreiche andere Möglichkeiten, den Hund zu ermutigen sein Köpfchen anzustrengen. Einige Ideen finden Sie in der folgenden Auflistung:

Welcher Becher?

Nehmen Sie zwei robuste Becher. Am besten aus Plastik. Zeigen Sie dem Hund zunächst eine leckere Nascherei und legen Sie diese schließlich unter einen der umgedrehten Becher. Der Hund wird versuchen an das Leckerli zu kommen und den Becher womöglich anstubsen oder versuchen ihn umzuwerfen. Ist es der richtige Behälter, geben Sie die Belohnung frei. Steigern Sie den Schwierigkeitsgrad, indem Sie die Anzahl der Becher stetig steigern oder aber die Behälter mischen, eher Sie den Hund daran schnüffeln lassen.

Flaschendrehen

Nehmen Sie eine leere Plastikflasche und entfernen Sie den Deckel. Geben Sie nun kleine Leckereien hinein, die beim Spielen leicht herausfallen können. So wird Ihr Vierbeiner eine Zeit lang mit dem schnell gebastelten “Futterspielzeug” beschäftigt sein. Für Fortgeschrittene können Sie den Behälter im oberen Drittel mit einem Schaschlikspieß durchbohren, geben wieder etwas Leckeres hinein und halten den Spieß anschließend mit beiden Händen fest. Der Aussie muss nun herausfinden, dass er nur durch Drehen der Flasche erreicht, dass er an die Belohnung herankommt.

Für das Futter arbeiten lassen

Als Haustiere gehaltene Hunde werden verwöhnt und sind oft nur allzu bequem. Ist ja auch praktisch, jeden Tag eine Schüssel Futter hingestellt zu bekommen, ohne auch nur eine Pfote dafür krumm zu machen. Eine schöne Alternative ist es, den Hund für sein Fresschen arbeiten zu lassen. Wenn Sie Trockenfutter füttern, könnten Sie es beispielsweise in eine Gürteltasche stecken und auf den nächsten Spaziergang mitnehmen. Unterwegs lassen Sie den Vierbeiner dann allerlei kleine Aufgaben bewältigen: Grundkommandos ausführen, über Baumstämme springen, Abrufen, Apportieren usw. Jedes Mal gibt es eine kleine Belohnung von der Futterration.
Bei Nassfutter und Barfen wird es schon etwas schwieriger, doch hier können Sie kleine Portionen beispielsweise im Garten verstecken oder Sie füllen Nassfutter in mehrere Behälter und verteilen diese im Haus, sodass der Aussie Sie suchen und erschnüffeln muss.

Teespiel

Der Aussie hat eine sehr gute Nase. Wie wäre es, diese mal ein wenig anzustrengen? Falls Sie verschiedene Teesorten zu Hause haben und kleine Gefrierbeutel, besitzen Sie schon alles, was Sie für dieses Spiel brauchen. Stecken Sie je eine Teesorte in einen leicht geöffneten Beutel, und verteilen Sie diese im Raum oder vor sich auf dem Boden. Lassen Sie den Hund nun an einem weiteren Teebeutel in Ihrer Hand riechen und fordern Sie ihn auf, die gleiche Sorte im Raum zu finden. Wenn Sie die Gefrierbeutel nach Beenden des Spiels gut verschließen, können Sie die Teebeutel später erneut für eine Schnüffelaktion verwenden.

Tricks und Kunststücke

Weil Sitz und Platz ja jeder kann. Wie wäre es mit ein paar kleinen Tricks? Obendrein können Sie damit auch Besucher ein klein wenig beeindrucken. Bringen Sie dem Hund zum Beispiel bei Slalom durch Ihre Beine zu laufen, durch einen mit den Armen geformten Ring zu springen, die Fernbedienung zu holen usw. In der Fachsprache wird dies auch als Trickdogging bezeichnet. Da der Aussie ein schneller Lerner ist, können Sie das gemeinsame Repertoire nach und nach ausbauen.

Futterball/Kong und Intelligenzspielzeug

Mit Futterspielzeug kann sich der Australian Shepherd eine Weile ganz allein beschäftigen. Viele Hunde lieben beispielsweise den gefüllten Kong und schlecken ihn mit Genuss aus. Auch ein Futterball bietet tolle Abwechslung und ist knifflig obendrein. Er muss so geschubst und gerollt werden, dass ein Leckerli genau aus der kleinen Öffnung fällt. Das kann dauern.
Zudem finden Sie zahlreiche Intelligenzspielzeuge im Handel mit Klappen, Schubladen, Deckeln usw. unter denen kleine Futterportionen versteckt werden können. Hat der Aussie einmal gelernt, wie ein Spielzeug funktioniert und wie er an die Belohnung kommt, verliert es manchmal seinen Reiz. Basteln Sie selbst solche Denkspiele ohne viel Geld auszugeben oder mieten Sie online immer wieder anderes Intelligenzspielzeug um das Interesse stets neu zu wecken.

 


Körperliche Beschäftigung für den Australian Shepherd

Endlich Arbeit! Der Australian Shepherd liebt die Bewegung und gemeinsame Beschäftigung mit seinem Besitzer. Spaziergänge sind da nur die tägliche Basis. Drei Gassirunden sollten es demnach schon sein. Beispielsweise eine sehr lange und ausgedehnte Runde und zwei etwas kürzere. Wechseln Sie häufiger die Route und bauen Sie kleine Spiele beim Spazierengehen ein, wie Frisbee oder Bällchen fangen, verstecken Sie sich, lassen Sie den Vierbeiner mit anderen Hunden toben oder gern auch mal ein wenig schwimmen, wenn das Wetter es erlaubt. Sie können ebenso mit dem Auto in eine andere Gegend fahren und zur Abwechslung dort ein wenig Gassi gehen.

Australian Shepherd mit Frisbee beschäftigen
Australian Shepherd mit Frisbee beschäftigen

Ansonsten ist der Aussie einfach nur gern da, wo Sie sind und begleitet Sie mit Freuden überall hin. Auch zum Einkaufen, zu Freunden, in den Stall oder in die Eisdiele. Darüber hinaus sollte jeden Tag mit dem Australian Shepherd noch anderweitig gespielt werden. Übertreiben Sie es jedoch nicht mit stundenlanger Beschäftigung. Ein Denkspiel hier, ein wenig Toben da ist mehr als genug. Hier einige Anregungen:

Zerrspiele

Ob Sie ein kommerzielles Spielzeug, wie Seile, Ringe oder Spieltaue aus dem Handel verwenden oder einen Gegenstand von zu Hause zweckentfremden, ist für dieses Spiel egal. Benutzen Sie doch einfach mal das Hosenbein einer alten Jeans, das Sie verknoten. Auch ein altes Küchentuch oder Laken leistet gute Dienste. Und los gehts. Zerren und rangeln Sie um die Beute und jagen Sie sich gegenseitig durch den Garten oder das Haus. Wer am Ende gewinnt, kann ruhig variieren. Der Aussie darf gern mit dem Hosenbein als Trophäe von dannen ziehen, sie schütteln und beknabbern nach Herzenslust.

Ballspiele

Bälle sind toll, und zwar in jeder Größe. Die kleinen kann der Hund prima apportieren und Fußbälle oder dicke Gymnastikbälle lassen sich herrlich schubsen und jagen. Viele Aussies spielen auch gern zusammen mit anderen Artgenossen Ball und flitzen gemeinsam dem Leder hinterher. Eine besondere Variante des Ballspielens ist das Crazy Egg für Hunde. Ein überdimensionales Ei, welches sich aufgrund seiner Form und Größe nicht so ohne Weiteres vom Hund schnappen und festhalten lässt. Es flutscht immer wieder weg. Doch Vorsicht: Viele werden ganz süchtig nach diesem verrückten Ei, weshalb man die Spielzeit besser begrenzen sollte.

Apportieren

Diese Beschäftigung mögen fast alle Hunde. Herrchen oder Frauchen wirft und der Vierbeiner sucht den Gegenstand und bringt ihn wieder zurück. Sie können eine Frisbee werfen, einen Dummy, ein Zerrseil, den Futterbeutel oder einen Ball.

Haben Sie kein Spielzeug mitgenommen, widerstehen Sie bitte der Versuchung, stattdessen ein Stöckchen zu werfen. Je nach Holzbeschaffenheit kann so ein Stock böse splittern und brechen oder sich beim Spielen versehentlich in den Kiefer bohren.

Apportieren macht fast jedem Hund Spaß.
Apportieren macht fast jedem Hund Spaß.

Bewegung variieren

Anstatt jeden Tag immer spazieren zu gehen, können Sie die Art der Bewegung durchaus hin und wieder variieren. Sie fahren gerne Fahrrad oder joggen jeden Morgen? Nehmen Sie den Vierbeiner mit. Sie betreiben Reitsport? Auch als Reitbegleithund macht sich der Australian Shepherd super.

Viele Hundefans haben mittlerweile außerdem den Zughundesport für sich entdeckt oder das Dogscooting, bei dem Sie sich auf einem Tretroller stehend (oder gern auch ein anderes Gefährt) von Ihrem Hund ziehen lassen. Eine Hundesportart ist natürlich ebenfalls eine tolle Alternative und bietet abwechslungsreiche Bewegung. Mehr dazu im nächsten Abschnitt.


Muss ich mit meinem Aussie eine Hundesportart ausüben?

Natürlich können Sie den Hund auch ohne eine Sportart auslasten und zufriedenstellen. Wer ausreichend kreativ ist und die Bedürfnisse seines Hundes kennt, kann ihn gezielt beschäftigen. Trotzdem kann eine Hundesportart eine wunderbare Ergänzung sein und auch für den Besitzer zu einem tollen und anspruchsvollen Hobby werden.

Australian Shepherd und Hundesport
Australian Shepherd und Hundesport

Doch welche Sportart eignet sich für den Australian Shepherd? Die gute Nachricht: Sie können so ziemlich jeder sportlichen Beschäftigung nachgehen, solange Sie und Ihr Vierbeiner Freude daran haben. Es gibt Nichts, was der Aussie nicht kann. Allerdings ist eine bestandene Begleithundeprüfung für die Teilnahme an den diversen sportlichen Aktivitäten und Wettkämpfen Pflicht.


Was ist eine Begleithundeprüfung?

Die Begleithundeprüfung könnte man auch als den Hundeführerschein beschreiben. Um diese Prüfung zu bestehen, müssen Hund und Herrchen zeigen, wie gut sie zusammenarbeiten. Der Hund wird dabei in verschiedenen Situationen auf seine Alltagstauglichkeit getestet. Dabei geht es nicht nur um den Gehorsam seinem Besitzer gegenüber, sonder es werden auch die Sozialverträglichkeit des Hundes getestet und sein Verhalten im Straßenverkehr.

Ein Teil der Prüfung findet auf einem umzäunten Gelände statt, der andere draußen in der Öffentlichkeit. Das Bestehen ist Voraussetzung für die Teilnahme an Hundesportarten, Wettkämpfen und anderen Prüfungen. Bevor das Hund-Mensch-Team allerdings zur Begleithundeprüfung antreten darf, muss der Besitzer zuvor einen Sachkundetest bestehen.


Was sind die gängigsten Hundesportarten?

Agility
Hierbei müssen Halter und Hund ganz schön auf Zack sein. Es gilt, einen Hindernisparcours möglichst schnell und fehlerfrei zu absolvieren.

Dabei ist ein gutes Zusammenspiel mit solider Kommunikation zwischen Ihnen und Ihrem Australian Shepherd unerlässlich. Schließlich haben Sie keine Leine zum Führen, sondern leiten den Hund allein mit Zeichen und Ihrer Stimme an. Koordination, Geschicklichkeit und blitzschnelle Reaktionen sind gefragt, wenn es Reifen, Tunnel, Wippen, Slalom und noch viele weitere Hürden zu meistern gilt.

Dabei gibt es drei verschiedene Leistungsklassen je nach Schwierigkeitsgrad des zu absolvierenden Parcours.

Agility mit dem Australian Shepherd
Agility mit dem Australian Shepherd

Obedience
Das präzise Ausführen von Kommandos, vor allem aus der Distanz. Bei diesem Training geht es um Unterordnung und Kontrolle. Der Hundeführer leitet den Vierbeiner nur durch Zeichen und Zurufe an.

Das Beherrschen der gängigen Basiskommandos ist für diese Sportart natürlich Pflicht. Außerdem muss der Hund in der Lage sein, verschiedene Materialien zu apportieren und er muss zwischen links und rechts unterscheiden können. Daneben gibt es noch die Geruchsidentifikation sowie den Richtungsapport.

Rally-Obedience
Dies ist eine spielerische Erweiterung des klassischen Obedience und es geht mehr um den gemeinsamen Spaß. Beim Rally Obedience wird ein Parcours gemeistert, in dem es an verschiedenen Stationen unterschiedliche Aufgaben zu erfüllen gilt.

Danach geht es in eine vorgeschriebene Richtung weiter. Aufgaben sind beispielsweise das Abrufen, das Ausführen von Basiskommandos, Slalomlaufen oder das Vorausschicken des Vierbeiners.

Flyball
Bei dieser Sportart treten zwei Teams in einem schnellen Wettkampf gegeneinander an. Für den Hund gilt es zunächst, über vier Hürden zu springen und anschließend an einer Box einen Auslöser zu betätigen. Dadurch wird ein Ball freigegeben, den er fangen und zu seinem Hundeführer zurückbringen muss. Dabei gilt es erneut die Hürden zu meistern. Das schnellere Team gewinnt natürlich.

Den Australian Shepherd mit Spaß und Freude beschäftigen.
Den Australian Shepherd mit Spaß und Freude beschäftigen.

Discdogging oder Dog Frisbee

Diese Hundesportart erfreut sich in den USA großer Beliebtheit und findet auch hier immer mehr begeisterte Anhänger. Beim Discdogging werden drei Sparten unterschieden: Long-Distance, Mini-Distance und Freestyle. Beim Freestyle zeigen Hund und Besitzer eine zweiminütige Frisbee-Kür nach einer ausgedachten Choreografie und mit Musik.

Bei Mini-Distance gilt es in einer vorgegebenen Zeit den Hund so viele Frisbees aus der Luft fangen zu lassen, wie nur möglich. Beim Long-Distance schließlich sollte die Scheibe aus der größtmöglichen Entfernung vom Hund gefangen werden. Es gibt kein Zeitlimit, sondern drei Versuche je Team. Die längste Distanz gewinnt.

Dogdance

Beim Dogdance stimmt der Besitzer Bewegungsabläufe und kleine Kunststücke seines Hundes auf eine Melodie ab. Es wird also eine gemeinsame Choreografie einstudiert und anschließend bei Wettkämpfen oder zum Spaß aufgeführt. Die Freude an gemeinsamer Bewegung, Kreativität und einem harmonischen Zusammenspiel von Hund und Mensch steht beim Dogdance im Vordergrund.

Darüber hinaus gibt es noch viele weitere Sportarten, die Sie mit Ihrem Australian Shepherd ausüben können:

  • Turnierhundesport (THS)
  • Mantrailing
  • Dogscooting
  • Longieren
  • Fährtenarbeit
  • Crossdogging
  • Trickdogging
  • Treibball
  • u.v.m.

Dem Hund geben, was er will: Eine Herde zum Hüten

Jeder, der einen Australian Shepherd hält, weiß, wozu diese Hunderasse ursprünglich einmal gezüchtet wurde. Die wenigsten jedoch können oder wollen den Vierbeiner so auslasten, wie es einmal vorgesehen war: Mit Arbeit am Vieh. Wer dennoch Interesse hat seinen Aussie als Hütehund einzusetzen, sollte sich in Seminaren über den Ablauf und die Anforderungen der Hütegrundausbildung informieren. Solche Seminare werden manchmal von Hundeschulen angeboten, die auf Hütehunde spezialisiert sind. Hier wird Ihnen das Rüstzeug mitgegeben, was es für den Einstieg in die Hütehundarbeit, das sogenannte Herding, bedarf. Wer sich bereit fühlt, kann an Kursen oder Workshops mit seinem Hund teilnehmen und in diese Arbeit hineinschnuppern.

Allerdings sollte diese Art der Beschäftigung nicht zu einem kleinen Hobby werden, dass man selten bis gar nicht ausübt. Geeignet ist das Hüten vor allem für Hobbytierhalter mit einem Hof oder Ähnlichem, aber auch für Aussie-Besitzer mit einem großen Garten. Es müssen ja nicht immer Schafe oder Rinder sein, auf die der Australian Shepherd aufpassen muss. Wie wäre es vielleicht mit Laufenten?
Wer sich gerne im Wettkampf mit anderen misst, kann in Hütewettbewerben, den sogenannten Trials, sein Können unter Beweis stellen.


Mit dem Australian Shepherd ehrenamtlich tätig sein

Wer seinem Hund eine sinnvolle Beschäftigung geben möchte und sich gleichzeitig gern sozial engagiert, könnte mit seinem Hund ein Ehrenamt ausüben. Möglich ist dies beispielsweise, indem der Vierbeiner zum Therapie- oder Rettungshund ausgebildet wird. Dafür sollten Hund und Herrchen natürlich einige Voraussetzungen mitbringen. Der Aussie muss gehorsam sein, charakterfest, belastbar und freundlich gegenüber Menschen. Eine gute Sozialisation ist ein unbedingtes Muss für solche Tätigkeiten.

Die Einsatzorte für einen Therapie- oder Besuchshund sind vielseitig: Krankenhäuser, Behindertenheime, Gefängnis, Reha, Pflege- oder Altenheim, Schulen usw. Meistens sind Hund und Halter aber nur auf ein Gebiet spezialisiert. Die Therapiehundearbeit ist kein Hobby oder lockere Freizeitgestaltung, sondern wie der Name schon sagt echte Arbeit und bedarf einer speziellen Ausbildung. Schön und von Vorteil ist, wenn der Besitzer aus einem sozialen Berufsfeld kommt. Der Hund hingegen braucht eine hohe Toleranzschwelle und sollte ein gutmütiges, ruhiges und sanftes Wesen haben.

Auch der zukünftige Rettungshund muss eine Ausbildung absolvieren, welche bei einer Rettungshundestaffel erfolgt. Zuvor müssen sich der Aussie und sein Besitzer jedoch einem Eignungstest unterziehen. Schließlich ist die Arbeit als Rettungshund kein Sport oder eine Art der Freizeitgestaltung, sonder eine nicht zu unterschätzende Tätigkeit, die hohes Engagement erfordert und vor allem vom Menschen eine starke psychische Belastbarkeit voraussetzt. Sind Vier- und Zweibeiner für die Rettungshundearbeit geeignet, werden Sie für den Einsatz fit gemacht. Es kann sogar eine Zusatzqualifikation erworben werden, welche das Aussie-Mensch-Gespann für internationale Einsätze tauglich macht.


Was mache ich mit dem Aussie im Winter oder bei schlechtem Wetter?

Der Australian Shepherd hat ein Fell mit dichter Unterwolle. Wind und Regen machen ihm also in der Regel nichts aus. Oft sind es eher Herrchen oder Frauchen, die bei Schmuddelwetter nicht vor die Tür gehen wollen. Dabei ist die Witterung dem Hund ganz egal. Selbst im Schnee kann der Vierbeiner herrlich toben und lange spazieren gehen. Auch andere Aktivitäten, wie Apportieren oder Basiskommandos abrufen, können ruhig draußen eingefordert werden. Faul sein und es sich zu Hause gemütlich machen erfolgt daher erst nach dem Spaziergang.

Bei sehr hohen Temperaturen sollten Sie körperliche Aktivitäten tagsüber allerdings wirklich besser vermeiden. Verlegen Sie die Gassirunden auf den frühen Morgen und späten Abend, wenn es sich etwas abgekühlt hat. Während des Tages können Sie einige Spiele fürs hübsche Köpfchen Ihres Aussies machen und den Hund ein wenig knobeln und ausprobieren lassen. Dies strengt auch an und macht ihn müde.

Australian Shepherd im Winter beschäftigen
Es gibt viele Möglichkeiten den Australian Shepherd im Winter zu beschäftigen.

Herrschen jedoch starke Minusgrade, es gewittert oder Sie können krankheitsbedingt nicht mit dem Hund im Freien sein, so muss eine Alternative her. Sie könnten das Obedience Training beispielsweise ins Wohnzimmer verlegen oder bauen einen kleinen Parcours auf. Hunde, die es gewohnt sind Agility zu machen, kann man in solchen Zeiten mit Dogdance beschäftigen.

Natürlich kann auch Intelligenzspielzeug die Zeit vertreiben und ein Futterball oder Kong sorgen für lang anhaltenden Kau- und Schleckspaß. Einen Hund jedoch völlig ohne oder nur mit sehr wenig Bewegung auszulasten ist nicht möglich. Das Spielen im Haus wird dem Aussie schnell überdrüssig und sollte nur eine Zwischenlösung sein. Sobald Sie sich besser fühlen oder das Gewitter vorübergezogen ist, heißt es Leine schnappen und ab nach draußen!


Beschäftigung für Australian Shepherd Welpen?

Leider machen viele frischgebackene Australian Shepherd Besitzer den Fehler, den kleinen Welpen von Anfang an zu fordern und zu beschäftigen. Immerhin liest und hört man ja überall, wie viel Auslauf, Denkaufgaben und Bewegung der Aussie doch schließlich tagtäglich braucht.

Australian Shepherd Welpen beschäftigen
Australian Shepherd Welpen beschäftigen: Ja, aber nicht übertreiben!

Es ist zwar richtig und wichtig Australian Shepherd Welpen zu beschäftigen, jedoch sollten Sie die Kleinen nicht haltlos überfordern. Bei wem von Welpenbeinen an stets Action angesagt ist und wer nie lernen musste, dass es ebenso Ruhepausen gibt, der will auch als erwachsener Hund pausenlos bespaßt und beschäftigt werden.

Dabei hat ein Welpe so viel zu lernen in seinen ersten Wochen und Monaten:

  • Stubenreinheit
  • Hausregeln bei seinem neuen Rudel
  • Sozialisation und Gewöhnung
  • Leinenführigkeit
  • Grundkommandos
  • Welpenkurse/Hundeschule

Ganz schön viel für den jungen Australian Shepherd. All diese Aufgaben sind erst mal Beschäftigung genug. Warten Sie, bis der Welpe die meisten der obigen Punkte verinnerlicht hat, bevor Sie ihn vor neue Aufgaben stellen oder neue spannende Spiele einführen.


Tipp: Welpen Spiele-Box von GU

Welpen Spiele Box
Welpen wollen spielen, spielen, spielen – und das ist auch gut so! Beim Spielen macht Ihr Welpe ganz entscheidende Erfahrungen und lernt alles Wichtige fürs Leben.

Möchten Sie Ihren Welpen beschäftigen und dabei gleichzeitig Ihren Welpen erziehen? Dann ist diese Welpen Spiele-Box eine gute Wahl.

Mit Hilfe von Bildern bekommt man in einfacher Art und Weise erklärt, wie man einem Welpen Kommandos beibringen kann bzw. auch schöne Spiele für drinnen und draußen. Es ist für jeden Schwierigkeitsgrad was dabei.
Eine super Box, gerade für Hundeanfänger, bedingt durch die vielen Tipps und Erklärungen.
Anleitungen sind hier wunderbar Schritt für Schritt erklärt, so dass das Spielen mit dem Hund von Anfang an richtig läuft. Die Übungen sind systematisch sortiert. So weiß der Anfänger gleich mit welcher Übung er beginnen soll.
Der Hund lernt wirklich schnell und spielerisch verschiedene Kommandos und Tricks.

Im Begleitheft werden noch mal kurz und knapp die Grundlagen erläutert, wobei auch kurz darauf eingegangen wird, was man dem Welpen im entsprechenden Alter zutrauen kann. Falls etwas in einer Übung nicht klappt gibt es in dem Begleitheft Verbesserungsvorschläge und Tipps.

Der beigelegte Futterbeutel bietet die Möglichkeit gleich loszulegen. Der Beutel ist allerdings nicht der Grund warum man dieses Set kaufen sollte. Viele Hunde lieben so einen Futterdummy und können es kaum erwarten, wieder mit dem Futterdummy zu spielen, ihn zu apportieren usw. und neue Sachen zu lernen und natürlich, etwas Leckeres als Belohnung aus der Tasche zu bekommen.

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Was enthält die Box?

  • 40 Trainingskarten: Ob Erziehungs-Basic, Spiele für zu Hause oder unterwegs: auf jeder Karte eine Übung – Schritt für Schritt erklärt.
  • Begleitbuch (Heft): Erklärt wichtige Grundlagen zum richtigen Spiel mit dem Welpen und gibt hilfreiche Erläuterungen zu den Karten.
  • Futterbeutel: Dank dem beigelegten Futterbeutel in Welpengröße steht dem sofortigen Spielvergnügen nichts im Weg!
  • Aufbewahrungsbox: Die Karten und das Buch können praktischerweise prima in der Box verstaut werden.

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Welpen Spiele Box Übersicht
Welpen Spiele Box Übersicht: 40 Übungskarten, Futterbeutel, Begleitheft und Aufbewahrungsbox

Was beinhalten die Karten?

Die 40 Spiele und Übungen sind in 5 Kategorien unterteilt. Jede Kategorie hat eine eigene Farbe, die Sie auf den Karten und im Begleitbuch wiederfinden.
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Kategorie 1 – Basisübungen

Welpen Basisübungen
Welpen Basisübungen
  • 01 – Anstupsen der Hand
  • 02 – Sitz
  • 03 – Sitz und bleib
  • 04 – Platz
  • 05 – Platz und bleib auf der Decke
  • 06 – Rückruf
  • 07 – Rückruf unter Ablenkung

Kategorie 2 – Spiele für Zuhause

Welpen Spiele für zu Hause
Welpen Spiele für zu Hause
  • 08 – Dreh Dich!
  • 09 – Pfote geben
  • 10 – Auf die Seite legen
  • 11 – Slalom 
  • 12 – Das Becherspiel
  • 13 – Leckerchen fällt
  • 14 – Das Schachtelspiel
  • 15 – Spielzeug im Haus suchen

Kategorie  3 – Spiele für Unterwegs

Welpen Spiele für Unterwegs
Welpen Spiele für Unterwegs
  • 16 – Erlebnis – Spaziergänge
  • 17 – Bring das Spielzeug!
  • 18 – Bring den Futterbeutel!
  • 19 – Das Tauschspiel
  • 20 – Aufheben und abgeben
  • 21 – Das Futtersuchspiel
  • 22 – Das Futterwurfspiel
  • 23 – Spur zum Spielzeug

Kategorie 4 – Spiele für viele

Spiele für viele Hunde
Spiele für viele Hunde
  • 24 – Begegnungen
  • 25 – Spielen auf Kommando
  • 26 -Komm mit!
  • 27 – In einer Reihe
  • 28 – Such mich
  • 29 – Drunter und Drüber
  • 30 – Spiel mit anderen Hunden
  • 31 – Spiel für drei

Kategorie 5 – Spiele für Spezialisten

Welpen-Spiele für Spezialisten
Welpen-Spiele für Spezialisten
  • 32 – Sitz auf Entfernung
  • 33 – Fuß laufen
  • 34 – Fuß laufen für Profis
  • 35 – Rückwärts Laufen
  • 36 – Rolle
  • 37 – Öffne die Schublade!
  • 38 – Schließ die Schublade
  • 39 – Apportieren für Profis
  • 40 – Spielzeug aufstöbern

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3 Gedanken zu „Australian Shepherd beschäftigen, Beschäftigung

  1. Hallo,
    wir haben unsere Aussie-Dame vor 4Monaten aus einer Familie mit 6Kindern geholt. Jetzt ist sie 9,5Monate alt. Das Problem war, das sie nichts kannte! Sie war nicht stubenrein, kannte keinerlei Geräusche, keine anderen Menschen ,keinerlei Alltagsdinge, Fressen nur ab 22Uhr ,Angst vor Männern ,sie machte bei Spaziergängen noch nicht mal ihr Geschäft. Das haben Wir mittlerweile mit viel Geduld und Spucke hingekriegt;-)Mein Problem ist jetzt, das Sie, wenn wir zb.Ball spielen kein Ende finden will! Ich nötige sie dann zu Zwangspausen. Dann jammert sie und fordert, das kann richtig penedrant werden. Wenn es nach Ihr ginge könnte man trotz Rad fahren und laufen noch 12Sdt Ball werfen.(Was ich nicht mache) Meine Frage ist wie kann ich sie von dieser Überreizung, die sie von Anfang an hatte runter bekommen. Hütchen spiele und sonstiges machte sie 1mal, dann war es ihr zu langweilig. Sie neigt sehr schnell zur Suchtgefahr…Jetzt muss ich dabei sagen, das es nicht unser erster Aussie ist und wir auch schon Border Collies hatten, aber so eine Dame stellt mich vor Rätsel.

  2. Hallo!
    Ich habe zwar keine Hütehundrasse wie Border Collie oder Aussie aber meine Labrardordame (6,5 Jahre) aus der Jagdlinie will auch pausenlos beschäftigt werden. Am liebsten hat Sie Ballspiele mit Apportieren oder Nachlaufen und Zerrspiele. Ich habe auch schon das eine oder andere Intelligenzspielzeug für Hunde ausprobiert, allerdings eher mit dürftigem Erfolg nur. Das liegt aber vermutlich eher an meinem Hund oder an mir als an dem Spielzeug.
    Aber Stöckchen apportieren bzw. Bälle apportieren könnte sie machen bis zum umfallen, da muss ich sie immer stoppen sonst bekommt sie noch einen Hitzschlag.

    liebe Grüße Markus

  3. Sehr cooler und Informativer Blogbeitrag! Die Tips können natürlich auf bei jedem anderen Hund, egal ob Rasse oder Mix, angewandt werden :

    VG
    Sven

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