Australian Shepherd Erziehung – Tipps und Tricks


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Warum sind Ausbildung und Erziehung so wichtig für den Australian Shepherd?

Nicht nur für den Australian Shepherd, für jeden Hund ist eine solide Erziehung wichtig und Voraussetzung für ein harmonisches und stressfreies Zusammenleben mit seinen Zweibeinern. Beim Aussie kommt erschwerend hinzu, dass er äußerst clever ist und besonders schnell lernt. Dies ist einerseits prima für das Training, andererseits erkennt der Hund aber auch sofort Fehler und Schwächen seines Halters. Wer da nicht aufpasst, wird von seinem Australian Shepherd ganz schnell ausgetrickst und um den kleinen Finger gewickelt. Inkonsequenz weiß der schlaue Vierbeiner nämlich sofort zu seinen Gunsten auszunutzen.

Auch der viel zitierte “will to please” ist kein Freischein dafür, dass der Hund alles tun wird, um seinem Herrchen zu gefallen und sich quasi fast von allein erzieht. Beide Parteien müssen schon zusammenarbeiten, wobei der Zweibeiner natürlich das Kommando haben sollte. Oder zumindest lässt Ihr Aussie Sie in diesem Glauben.

Wie Sie die Ausbildung des Australian Shepherds am besten angehen, was Sie schon beim Training des Welpen beachten sollten und wie Sie einige Grundkommandos vermitteln, dabei helfen Ihnen die nachfolgenden Tipps zur Erziehung.


Australian Shepherd Erziehungstipps

Das richtige Lernumfeld

Könnten Sie sich auf einer belebten Kirmes konzentrieren und etwas Neues lernen, während um Sie herum tausend verschiedene Geräusche sind, viele Menschen und grelle blinkende Lichter? Sicherlich nicht. Dem Australian Shepherd geht es genauso. Besonders als Welpe ist alles und jeder interessant und die Welt eine große bunte Kirmes. Es gibt ja so viel zu entdecken. Darum sollte das Training zunächst in einer ruhigen und vertrauten Umgebung stattfinden, mit wenig Zerstreuung. Dies kann Ihr Wohnzimmer sein oder der heimische Garten.
Werden Befehle dort einwandfrei ausgeführt, können Sie einen Schritt weitergehen und versuchen es auf der Straße vor Ihrem Haus, bei Freunden, in der Innenstadt oder im Park. Steigern Sie den Grad der möglichen Ablenkung langsam. Ihr Aussie wird schnell verstehen, dass ein von Ihnen gegebenes Kommando immer und überall Gültigkeit hat, egal, was gerade Spannendes drum herum passiert.

Üben Sie sich in Geduld

Der Australian Shepherd lernt schnell. Oft reichen einige wenige Wiederholungen und die Sache ist klar. Wenn dem mal nicht so ist, sollten Sie allerdings keinesfalls verzweifeln oder gar ungeduldig werden. Ruhig bleiben lautet die Devise. Gehen Sie einfach einen Schritt zurück oder fangen Sie noch einmal von vorne an. Am Anfang bietet es sich sowieso an, nur wenige Minuten pro Tag zu trainieren und stets mit einem Erfolgserlebnis abzuschließen. Gehen Sie außerdem erst zum nächsten Befehl über, wenn das vorherige Kommando perfekt sitzt.
Wenn Sie merken, Sie sind genervt oder werden ungeduldig, brechen Sie die Trainingseinheit lieber ab. Dies gilt auch, falls Sie mal schlechte Laune haben. Der Aussie ist sensibel und wird merken, dass Sie unzufrieden sind und es womöglich auf sich beziehen.

Konsequenz von Anfang an

Ausnahmsweise darf der Australian Shepherd Welpe heute mal bei Ihnen im Bett schlafen? Dann machen Sie sich darauf gefasst, dass er die nächsten 15 Jahre jede Nacht dort verbringen wird. Ein einmal gewonnenes Recht gibt der Aussie nämlich nicht so schnell wieder auf, im Gegenteil. Seien Sie also konsequent und überlegen Sie im Vorfeld, was der neue Mitbewohner alles darf und was nicht. Die dabei aufgestellten Regeln gelten immer.

Das richtige Timing

Der Australian Shepherd bezieht Lob und Tadel immer auf die aktuelle Situation. Sind Sie nur ein paar Sekunden zu spät dran, dann verknüpft er eine Belohnung beispielsweise nicht mehr mit dem Verhalten von vor wenigen Augenblicken, sondern mit dem, was er gerade in diesem Moment macht. Timing ist darum enorm wichtig, beim Australian Shepherd Training. Es macht also auch keinen Sinn, mit dem Aussie zu schimpfen, wenn Sie eines seiner Geschäfte in der Wohnung entdecken oder ihn für das zerkaute Sofakissen tadeln wollen. Schimpfen funktioniert nur, wenn Sie ihn tatsächlich inflagranti erwischen.


Der Welpe zieht ein – Was sollte beachtet werden?

Grenzen setzen

Der Aussie Welpe ist noch so klein und zuckersüß, wenn er zwischen der 8.-12. Woche zu Ihnen kommt. Viele Besitzer machen in dieser Zeit gerne den Fehler und verzeihen dem hübschen Welpen nur allzu viel. Das kann fatale Folgen haben, die sich später nur schwer wieder korrigieren lassen. Besser, Sie setzen von Anfang an klare Grenzen und tolerieren unerwünschtes Verhalten kein einziges Mal. Wenn Sie dies beherzigen, wird der Aussie schnell lernen, dass Sie nicht möchten, dass er in die Wohnung macht, Ihre Tapete von den Wänden holt, im Mülleimer wühlt, auf dem Sofa schläft, den Teppich zerkaut usw.

Wie bringe ich dem Australian Shepherd seinen Namen bei?

Wurde ein schöner Name für den Vierbeiner ausgesucht, sollte dieser natürlich auch auf ihn hören. Darum gehört das Lernen des eigenen Namens für den Aussie zu einem der ersten Dinge, die er lernen muss. Dabei soll mit Zuruf normalerweise erreicht werden, dass der Hund aufmerksam wird und zu Ihnen hinsieht. Damit Sie seine volle Aufmerksamkeit auch bekommen, wird darum am besten zunächst in einer reizarmen Umgebung trainiert. Warten Sie eine Situation ab, in der Ihr Hund nicht gerade intensiv mit etwas anderem beschäftigt ist.

Jetzt rufen Sie deutlich und in freudigen Tonfall seinen Namen. Der Aussie wird sich vermutlich wundern, was los ist und blickt Sie neugierig an. Jetzt ist der Moment für eine Belohnung. Dies kann ein Leckerli sein, ein spannendes Spiel oder eine kleine Streicheleinheit. Wichtig ist nur, dass der Vierbeiner lernt, dass mit dem Klang seines Namens etwas Angenehmes gekoppelt ist. Sieht der Hund Sie auf Zuruf an, könnten Sie also beispielsweise immer ein Leckerchen werfen. Wiederholen Sie dies mehrmals täglich und steigern Sie den Schwierigkeitsgrad, in dem Sie die Übung in eine Umgebung mit mehr Ablenkung verlegen.


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Für jede Woche gibt es ca. 8 Aufgaben, wobei es sich um neue Aufgaben (z.B. Übung “Platz” lernen) oder aber Vertiefungsaufgaben (z.B. Übung “Sitz” vertiefen) handelt.

Natürlich schafft man nicht immer alle Aufgaben innerhalb einer Woche zu lernen, dann kann man ja einfach so lange in dieser Woche verweilen, bis man “fertig” ist.

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Jede Übung wird Schritt für Schritt erklärt.

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Unter anderem: Stubenreinheit, Kommen auf Ruf und Pfiff, Sitz, Schau, An- und Ableinen, Platz, Verhalten im Café, Anspringen vermeiden, Bei Fuß, Bleib, Zerren an der Leine abstellen, Warten beim Aussteigen aus dem Auto, usw.

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Wie bekomme ich meinen Australian Shepherd stubenrein?

Natürlich sollte der Hund allein schon aus hygienischen Gründen lernen, wo er sein Geschäft verrichten darf und wo nicht. Sie als Besitzer sind dabei mit verantwortlich, wie schnell oder langsam Ihr Vierbeiner dabei versteht, dass er sich im Haus nicht lösen darf. Eine gute Beobachtungsgabe und die folgenden Tipps können Ihnen beim Training helfen und den Lernprozess beim Hund beschleunigen:

  1. Gehen sie die ersten Wochen sehr regelmäßig mit dem Hund raus. Etwa alle 2-3 Stunden. Ob vor die Tür oder in den Garten spielt dabei keine Rolle. Natürlich sollten Sie in der Nacht ebenfalls ein paar kurze Ausflüge nach draußen einplanen, damit der Hund sich lösen kann.
  2. Es gibt Situationen, da können Sie fast hundertprozentig sicher sein, dass Ihr kleiner Vierbeiner gleich mal muss. Und zwar immer nach dem Schlafen, Fressen oder Spielen. Deshalb heißt es, unabhängig vom 2-3 Stunden-Rhythmus, dass Sie nach den genannten Aktionen besser mit dem Welpen kurz vor die Türe gehen.
  3. Schnüffelt Ihr Aussie auffällig am Boden, inspiziert die Ecken des Raumes oder wirkt sehr unruhig, sollten Sie sich ebenfalls die Leine schnappen oder die Terrassentür öffnen.
  4. Füttern Sie immer zu festen Zeiten, so wird auch der Kotabsatz regelmäßig erfolgen und Sie können Ihre Gassirunden besser planen.
  5. Wann immer der Aussie sein Geschäft draußen verrichtet, wird er überschwänglich gelobt.
  6. Erwischen Sie ihn, wie er in die Wohnung macht, so folgt ein lautes “Nein” oder “Pfui”. Bringen sie den Hund anschließend nach draußen und warten Sie, bis er sein Geschäft vollendet. Loben, loben, loben.
  7. Haben Sie das Malheur erst später entdeckt, wird ein Hund den nachträglichen Tadel nicht verstehen. Ihn mit der Nase reinzustupsen wäre gemein und hat ebenfalls keinen Lerneffekt für den Hund. Wischen Sie die Hinterlassenschaften einfach kommentarlos auf, während der Australian Shepherd nicht zugegen ist.
  8. Wer keinen Garten hat (was bei einem Aussie wirklich schade wäre), kann eine saugfähige Unterlage im Haus auslegen, stellt eine Welpentoilette auf oder legt Trainingspads bereit. Zeitungspapier erfüllt aber auch ihren Zweck. Sie können dem Hund beibringen, diesen Ort für sein Geschäft aufzusuchen. Dies kann besonders nachts hilfreich sein. Allerdings kann es hinterher schwierig werden, das Lösen im Haus wieder abzugewöhnen.

Wie gewöhne ich den Australian Shepherd Welpen an die Leine?

Leinenführigkeit ist enorm wichtig. Der Hund sollte immer und zu jeder Zeit kontrollierbar sein und dabei ist die Leine ein wichtiges Hilfsmittel und fungiert als verlängerter Arm des Besitzers. Außerdem geht niemand gern mit einem zerrenden Hund spazieren, der sich ins Geschirr wirft und sein Herrchen hinter sich herschleift.

  1. Üben Sie in einer ruhigen Umgebung.
  2. Legen Sie die Leine kommentarlos vor dem Aussie ab. Wird diese neugierig in Augenschein genommen, erfolgt ein Lob.
  3. Klinken Sie die Leine in Halsband oder Geschirr ein. Lassen Sie den Hund die Leine hinter sich herziehen. Er sollte keine Angst vor ihr haben. Akzeptiert er das Anhängsel, wird gelobt.
  4. Heben Sie die Leine auf und gehen Sie langsam los. Prescht der Australian Shepherd Welpe vor, so bleiben Sie einfach stehen. Nach einer Weile wird der Kleine schon schauen, warum es denn nicht weiter vorwärts geht. Genau in dem Moment gehen Sie in eine andere Richtung weiter. Ihr Welpe wird bald merken, dass er sich an Ihnen orientieren muss und aufmerksamer werden.
  5. Es gibt allerdings auch sehr scheue Kandidaten, die ihre Pfötchen in den Boden stemmen und nicht mitgehen wollen. Wenn Sie jetzt an der Leine ziehen, verschlimmern Sie die Situation noch. Besser, Sie locken den kleinen Hasenfuß mit einem Leckerchen, freundlichen Worten oder einem schönen Spielzeug. Loben Sie ihn, wenn er schließlich kommt.
  6. Hängt die Leine durch und der Hund läuft aufmerksam neben Ihnen her, können Sie ihn ruhig ab und an loben oder ihm eine Leckerei zustecken.

Wie gewöhne ich meinen Aussie ans Alleinsein?

Nicht immer sind Herrchen und Frauchen 24 Stunden am Tag zu Hause. Jeder Hund sollte darum lernen, ab und an mal für ein paar Stunden alleine zu sein. Dies ist für Berufstätige eine Notwendigkeit, doch auch sonst gibt es zahlreiche Situationen, die Ihre Abwesenheit zur Folge haben: Arztbesuche, Feiern, Einkäufe erledigen usw. Doch wie bringt man dem Aussie bei, dass die Trennung von seinem Rudel nur temporär ist und er nichts zu befürchten hat? Viele Hunde stresst es nämlich, wenn Sie längere Zeit allein sind und sie fangen womöglich an permanent zu bellen oder versuchen ihr Rudel zurückzurufen, indem sie jaulen. Damit es keinen verzweifelten Hund gibt und keine verärgerten Nachbarn, versuchen Sie Folgendes:

  1. Gehen Sie häufiger mal für wenige Augenblicke in den Nachbarraum, kommen Sie aber sofort wieder. Der Welpe wird Ihnen zu Beginn sicherlich folgen, versteht aber rasch, dass Sie nur kurz weg sind und stets wieder kommen.
  2. Gehen Sie wieder hinaus, doch diesmal schließen Sie die Tür hinter sich. Bleibt der Aussie ruhig, öffnen Sie diese wieder. Kratzt er an der Tür oder bellt, sollten Sie warten, bis der Vierbeiner sich wieder beruhigt hat und anschließend den Raum betreten. Ansonsten verbindet der Aussie sein Bellen mit Ihrer Rückkehr und wird immer versuchen, Sie so zurückzuholen.
  3. Sie können Tabuzonen einrichten, wo der Hund nicht erlaubt ist. Zum Beispiel das Bad.
  4. Verlängern Sie nach und nach die Zeitspanne, in der Sie außer Sichtweite oder hinter verschlossenen Türen sind.
  5. Wird ihr Hund gleich nervös, wenn Sie zu Mantel und Haustürschlüssel greifen? Ziehen Sie Ihre Jacke hin und wieder einfach an und stecken Sie die Schlüssel ein, ohne jedoch das Haus zu verlassen. Bald schon wird der Aussie nicht mehr unruhig bei dieser Routine.
  6. Wenn sie schließlich das Haus verlassen, machen Sie keine große Sache draus. Vermeiden Sie dabei auch intensive Abschiedsszenen. Besser: Nehmen Sie kommentarlos Ihre Sachen und verlassen Sie das Haus. Sie können dem Hund ruhig ein kleines “Bis gleich” oder “Sei brav” zurufen. Es sollte etwas völlig Normales für Ihren Vierbeiner werden, dass Sie manchmal kurz weg sind.
  7. Der Australian Shepherd ist clever. Außerdem hat er ein hervorragendes Gehör und riecht sehr gut. Wenn Sie einfach nur vor die Haustür gehen, dort kurz warten und lauschen, wird er Sie gleich durchschauen. Entfernen Sie sich ruhig etwas, gehen Sie zum Bäcker oder machen einen kurzen Spaziergang.
  8. Möchten Sie wissen, was der Hund in Ihrer Abwesenheit macht, können Sie ihn über eine Webcam beobachten.
  9. Gehen Sie erst ins Haus, wenn es drinnen ruhig ist oder Sie über die Webcam gesehen haben, dass der Hund entspannt ist und z.B. schläft. Machen Sie auch beim Betreten keine große Willkommensszene.

Wichtig: Stellen Sie gerade in der Anfangsphase sicher, dass Ihr Aussie Welpe sieht, wie Sie aus dem Zimmer gehen. Es könnte zu schlimmen Verlustängsten führen, wenn der Hund glaubt, ohne sein Rudel zu sein.


Die sensible Welpenphase des Australian Shepherd optimal nutzen

Die ersten Lebensmonate prägen den Welpen ganz entscheidend. Dabei dauert die sensible Phase bis etwa zur 16. Woche. Normalerweise wird bereits der Züchter dafür Sorge tragen, dass der kleine Australian Shepherd in seiner Anfangszeit vieles kennenlernt und gut sozialisiert wird. Zieht der Hund bei Ihnen ein, ist es optimal, wenn Sie weiterhin an seiner Prägung und Gewöhnung arbeiten. Führen Sie den Welpen dabei besonders an Gegenstände und Situationen heran, die ihm später im Zusammenleben mit Ihnen sehr häufig begegnen werden. Alles war er positiv oder neutral kennenlernt, wird er später links liegen lassen und gelassen reagieren. Natürlich ist es auch später noch möglich, ihm Neues vertraut zu machen, es gestaltet sich unter Umständen nur schwieriger.


Sollte ich mit dem Australian Shepherd in eine Hundeschule gehen?

Eine Hundeschule ist immer ein gute Idee. Vorausgesetzt, es handelt sich um eine kompetente Einrichtung, die im besten Falle Erfahrung mit Hütehunden vorweisen kann.

Oft bieten diese Schulen bereits Kurse für Welpen oder auch sogenannte Welpenspielstunden an. Allerdings sollten solche Begegnungen mit anderen Welpen verschiedener Größen und Rassen immer kontrolliert erfolgen. Dürfen die Hunde einfach gemeinsam laufen und sind sich selbst überlassen, kann dies für die Sozialisation eher nachteilig sein. Immerhin trifft der Aussie auf ihm fremde Hunde und wird ohne den Schutz seines Rudelführers (also Ihnen) hilf- und rückhaltlos gleich mit einer ganzen Horde konfrontiert. Oftmals messen die Welpen dann im wilden Spiel ihre Kräfte und lernen, dass sie sich selbst behaupten müssen. Das tun sie dann später bei Begegnungen mit anderen Hunden immer noch. Besser sind Kurse, in denen die Welpen langsam einander vertraut gemacht werden und bereits spielerisch erste Kommandos lernen.

Natürlich profitieren Sie ebenfalls von der Hundeschule. Hier wird Ihnen fachmännisch erklärt, wie Sie Befehle korrekt vermitteln und wie gute Kommunikation zwischen Hund und Besitzer funktioniert. Es wird Ihnen außerdem beigebracht, die Körpersprache Ihres Hundes zu lesen und ihn besser zu verstehen. Nicht zu vergessen: Sie lernen andere Hundebesitzer kennen, können sich austauschen und natürlich auch gemeinsam Spaß haben.

Ist die Grundausbildung abgeschlossen, können Sie mit Ihrem Aussie vielleicht einen weiteren Kurs besuchen und beispielsweise eine Hundesportart ausüben. Auch die Begleithundeprüfung ist möglich. Darüber hinaus gibt es Seminare, Workshops, Spaziergänge oder viele weitere interessante Kurse. Wie wäre es zum Beispiel mit einem Erste Hilfe Kurs für Hunde?

Wichtig: In vielen Hundeschulen ist es erforderlich, dass die vierbeinigen Teilnehmer geimpft und ausreichend versichert sind.


Wie bringe ich dem Australian Shepherd die Grundbegriffe bei?

Um Ihren Hund ausreichend zu motivieren, sollten Sie für die Trainingseinheiten schmackhafte Leckereien bereithalten. Vielleicht eine kleine Belohnung, die es sonst nicht gibt. Viele Hunde lieben Käse oder Leberwurst. Achten Sie allerdings darauf, nur kleine Portionen als Lob zu verteilen. Ansonsten könnte es auf die Figur des Hundes gehen oder er verliert schnell die Lust am Training, weil er satt wird.

Grundbegriffe Erziehung: Sitz

Dies ist meistens das erste Kommando, welches der junge Aussie lernen wird. Aus dieser Position heraus lassen sich zudem andere Befehle gut ableiten.
Stellen Sie sich als erstes vor Ihren Hund. Zeigen Sie ihm ein Leckerchen oder auch ein tolles Spielzeug. Führen Sie es langsam auf ihn zu und schließlich über seinen Kopf hinweg. Er wird Ihrer Hand folgen und den Kopf anheben. Damit der Sichtkontakt nicht verloren wird, setzen sich viele Hunde schließlich ganz von allein hin. Da Timing sehr wichtig ist, wie Sie wissen, folgt beim Hinsetzen prompt der Befehl “Sitz” und ein ausgiebiges Lob bzw. das zuvor gezeigte Leckerli.

Grundbegriffe Erziehung: Platz

Beherrscht Ihr Australian Shepherd das Kommando “Sitz” bereits gut, so können Sie zum Befehl “Platz” übergehen. Bringen Sie den Hund dafür zunächst in die Ausgangsposition Sitz. Präsentieren sie eine Leckerei in der lockeren Faust. Der Hund sollte sie erschnüffeln, aber nicht erreichen können. Haben Sie seine Aufmerksamkeit, senken Sie die Hand zum Boden. Da sich ja niemand gerne einen schmackhaften Bissen entgehen lässt, wird die Nase des Hundes folgen. Wenn die Hand den Boden berührt, ziehen Sie diese langsam zu sich hin und vom Hund weg. Geht alles gut, wird sich Ihr Aussie strecken und in die Position “Platz” wechseln. Es folgen wieder der Befehl plus die Belohnung. Allerdings stehen einige Vierbeiner auch lieber auf. Sollte das passieren, bringen Sie den Aussie wieder ins Sitz und versuchen Sie es erneut.

Grundbegriffe Erziehung: Steh

Diese Übung können Sie wieder mit dem zuvor erlernten “Sitz” verknüpfen. Bringen Sie den Hund ins Sitz, loben Sie und reichen ein Leckerli. Nun halten Sie ein weiteres Leckerchen ein Stück von ihm entfernt. Gerade weit genug, dass der Aussie aufstehen muss, um es zu erreichen. Tut er dies, erfolgt sofort ein langes und gedehntes “Steeeeeh” und die Belohnung wird freigegeben. Üben Sie dies viele Male. Warten Sie dabei jedes Mal ein kleines bisschen länger, bis die Leckerei kommt.
Damit Ihr Hund später auch aus der Bewegung heraus sofort bei “Steh” verharrt, lassen Sie ihn zunächst bei Fuß gehen. Irgendwann verhindern Sie ein Weiterkommen, indem Sie den Hund mit einer Hand blockieren. Bleibt er stehen, geben Sie das Kommando “Steh” und reichen sofort ein Leckerli. Hat er dies verinnerlicht, geben Sie beim nächsten Mal das Kommando, gehen aber selbst ein paar Schritte weiter. Rufen Sie den Hund anschließend zu sich und loben ihn. Vergrößern Sie den Abstand so nach und nach immer weiter.

Grundbegriffe Erziehung: Bleib

Dieser Befehl kann sowohl praktisch sein, als auch lebensrettend. Darum sollte jeder Hund lernen, auf Kommando hin auf sein Herrchen oder Frauchen zu warten. Zunächst lassen Sie Ihren Australian Shepherd Sitz oder Platz machen. Geben Sie kurz darauf den Befehl “Bleib”. Warten Sie einen Augenblick und belohnen Sie den Hund, wenn er in der verlangten Position verharrt hat. Wiederholen Sie dies ein paar Male.
Um die Übung schließlich schwerer zu machen, geben Sie wieder das Kommando “Bleib” und entfernen sich nun rückwärts ein paar Schritte. Wartet der Aussie geduldig, gehen Sie wieder auf ihn zu und loben. Alternativ können Sie ihn auch anschließend zu sich rufen. Will er Ihnen beim Weggehen allerdings schon hinterher, so bringen Sie ihn wieder in die Startposition und beginnen von vorne. Dehnen Sie den Abstand zum Hund immer weiter aus, bis Sie schließlich sogar außer Sichtweite gehen können.

Grundbegriffe Erziehung: Aus

Auch dies kann ein lebensrettendes Kommando sein. Schließlich soll es dem Hund zu verstehen geben, dass er von etwas ablassen soll, was er gerade in der Schnauze hat. Dies kann einfach nur ein Pantoffel oder, was viel schlimmer ist, ein gefährlicher Giftköder sein. Möglich wäre aber auch, dass er in eine Beißerei gerät oder einen Menschen angreift.
Um den Befehl einzuführen, können Sie ein Spiel mit dem Australian Shepherd starten. Gut geeignet ist ein Zerrspiel. Sagen Sie nach einiger Zeit “Aus” und beanspruchen Sie das Spielzeug für sich. Gibt der Aussie es nicht freiwillig her, sondern hält daran fest, öffnen Sie sanft das Maul und befreien den Gegenstand. Öffnet er die Schnauze freiwillig, so loben Sie ausgiebig und reichen ein Leckerli. Anschließend geht das wilde Spiel direkt weiter. Der Hund lernt also, dass es lohnenswert ist, vom Spielzeug abzulassen (es gibt dafür ja eine Belohnung) und baut gleichzeitig Vertrauen zu Ihnen auf. Schließlich hauen Sie mit der Beute nicht ab, sondern geben Sie gern wieder zurück. Anstatt eines Leckerlis könnten Sie alternativ auch ein anderes interessantes Spielzeug anbieten.

Grundbegriffe Erziehung: Nein

Dieses Kommando ist leider sehr schwer zu vermitteln, da Sie den Hund schon auf frischer Tat ertappen müssen, um es zu erteilen. Erwischen Sie ihn bei etwas Verbotenen, erfolgt sofort ein strenges “Nein”. Sie können sich vor dem Hund ein wenig aufbauen, um zu verdeutlichen, dass nicht erwünscht ist, was er gerade macht. An Ihrer Haltung und Stimmlage wird er schnell begreifen, dass er gerade einen Fehler begangen hat.
Besonders wichtig ist es konsequent zu bleiben. Darf der Hund nicht im Bett schlafen, er hält dort aber gerade sein Schläfchen, folgt sofort ein “Nein” und Sie schicken den Hund hinaus. Und zwar jedes Mal. Dulden Sie nur ein einziges Mal das Nickerchen, so haben Sie schon verloren.

Grundbegriffe Erziehung: Komm

Dieser Befehl ist recht einfach zu trainieren. Starten Sie mit der Aufgabe zunächst im Haus. Geben Sie das Kommando “Komm” immer, wenn gerade etwas Angenehmes passiert. Sie haben gerade das Futter zubereitet? “Komm”! Es geht für einen Spaziergang nach draußen? “Komm”! Es ist Zeit zu spielen? “Komm”!. Der Hund wird die Aufforderung “Komm” stets mit etwas Positivem verknüpfen und gerne zu Ihnen eilen. Er hat also in den Grundzügen verstanden, worum es geht.
Schließlich geht es nach draußen. Üben Sie an einer langen Leine, z.B. einer Schleppleine. Diese sollte ein wenig durchhängen. Wechseln Sie nun plötzlich die Richtung. Dabei rufen Sie den Namen Ihres Hundes, um seine Aufmerksamkeit zu erlangen und anschließend erfolgt der Befehl “Komm”. Hat es funktioniert, folgt natürlich ein kleines Leckerchen oder eine andere Form der Belohnung. Es ist gut, wenn das Lob immer anders ausfällt, so bleiben Sie interessant. Ist dieser Befehl vollkommen verinnerlicht, können Sie Ihren Australian Shepherd immer und überall erfolgreich abrufen, egal, womit Ihr Hund gerade beschäftigt ist.


Was ist Klickertraining? Ist Klickertraining für den Australian Shepherd sinnvoll?

Das Klickern ist eine wunderbare Hilfe bei der Erziehung und dem Trainieren von Kommandos. Dabei wird mit einem Knackfrosch ein klickendes Geräusch erzeugt, welches dem Hund signalisieren soll, dass seine gerade gezeigte Handlung erwünscht ist. Vorteil gegenüber der menschlichen Stimme: Der Klicker erzeugt ein immer gleiches Geräusch und unterliegt keinen Schwankungen.

Doch wie funktioniert das Training?

Zunächst muss der Hund verstehen, dass ein “Klick” immer das Versprechen auf eine Belohnung ist. Dazu wird zunächst der Knackfrosch gedrückt und anschließend etwas Leckeres gereicht. Nach eingien Wiederholungen, drücken Sie den Klicker nicht mehr, sondern geben einen Befehl, beispielsweise “Sitz”. In dem Moment, wo der Aussie sich hinsetzt, ertönt ein “Klick” und es folgt die Belohnung. Schnell wird der Hund begreifen, dass richtiges Verhalten mit einem Klick und somit auch einer Belohnung honoriert wird.
Hat Ihr Hund einige Erfahrung mit dem Klickertraining, bietet er bei neuen Übungen oder Situationen oft eigene Lösungsvorschläge an, um dem Knackfrosch das Klicken zu entlocken und einen schmackhaften Bissen zu ergattern.

Stellen Sie beispielsweise einen Karton in den Raum, so wird der Aussie wahrscheinlich neugierig darauf zugehen. Sie können nun klickern, um ihm zu verstehen zu geben, dass es richtig ist, den Behälter zu inspizieren. Gleichzeitig wird der Hund begreifen, dass er etwas mit der Box machen soll. Was genau ist Ihnen und Ihrem Klicker überlassen.

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Was ist in der Box?

Clicker: Dank dem beigelegten extra leicht zu bedienenden Clicker, steht dem sofortigen Training nichts im Weg.

Begleitbuch: Hier werden die wichtigsten Grundlagen erklärt und die häufigsten Fragen zum Clickertraining erklärt.

36 Trainingskarten: Ob Clicker-Basics (5 grüne Karten), Grunderziehung (14 gelbe Karten) oder Tricks (17 blaue Karten): auf jeder Karte eine neue Übung – Schritt für Schritt erklärt.

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Die Hunde-Clickerbox ist für Einsteiger ein tolles Gesamtpaket, mit dem man den leichten Einstieg ins Clickern findet.

Clickern ist durchaus auch für ältere Hunde geeignet und macht Tier und Halter Spaß, wenn man die Fortschritte so gut beobachten kann. Die Konditionierung auf den Clicker geht relativ schnell und darauf kann gut aufgebaut werden.

Die enthaltenen Karten sind robust und in einem handlichen Format. Der mitgelieferte Clicker ist für den Anfang in Ordnung – später empfehle ich den mitgelieferten Klicker durch einen Klicker mit Armband zu ersetzen.

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Haben Sie noch Tipps für die Australian Shepherd Erziehung? Bitte hinterlassen Sie einen Kommentar!

14 thoughts on “Australian Shepherd Erziehung – Tipps und Tricks

  1. Ein aussie ist ein ausgezeichneter hüte uns begleit Hund kann man einen 4 jahre alten aussie der von ner stadT ins dorfleBen umgezogen ist das hüten und begleiten von Pferden noch bei bringen

    • Moin.
      4 Jahre ist ja kein Alter.
      Wenn sich der Aussi erst an die neue Umgebung und die vielen Gerüche gewöhnt hat, kann man ihm alles beibringen.
      Das Hüten liegt ihm im Blut. Also einfach näher bringen und schauen, ob er Spaß dran findet. Der Rest kommt von alleine 😉

  2. Guten Morgen,
    ich habe eine Frage.Ich habe eine 10 Monate alte Aussie Hündin die wenn fremde kommen anfängt zu Knurren schnappt aber nicht,sollten die Leute ihr allerdings denn Rücken zu drehen dann typisch Aussie geht sie in die Waden.Jetzt meine Frage da bei ihr beides sehr ausgeprägt ist würde ich gerne wissen wie ich damit arbeiten kann?Wie das gezwicke und das andere Menschen die sieh angucken in den Griff zu bekommen ist.
    Wir besuchen eine Hundeschule 2mal die Woche und hören tut sie echt super allerdings hat meine Hundeschultrainerin keinen Ansatz mit dem ich arbeiten kann.
    Vielen Dank im Voraus für Ihre Hilfe
    Gruß
    S.T

    • Hallo , uns geht es ähnlich mit unserer Hündin(11 Monate). Unsere schnappt leider zu. Knurren tut sie nur selten. Ich arbeite mit einer Trainerin zusammen, die mich jetzt zum Osteopathen schickt. Ich hoffe es bringt was. Angucken dürfen Fremde unsere auch nicht. Ich wäre auch für jede Hilfe und Rat dankbar. Sonst ist sie ein toller (Angeber) Hund:-)

  3. Hallo, unsere Aussi – Hündin ist sechs Jahre am. Seit ca. einem Jahr hat sich ihr Verhalten verändert. Sie begrüßt Fremde eher freundlich aber ohne Vorwarnung schnappt sie zu. Mit andere Hunden ist sie auch nicht mehr verträglich. Fahrradfahrer haben es bei ihr besonders schwer. Die ersten drei Jahre waren wir in der Hundeschule da klappte es ganz gut. Aber ich habe das Gefühl um so älter sie wird um so komplizierter wir sie.

  4. Hallo. Ich habe einen Mischling aus Deutsch Drathaar, Labrador und Australien Shephard.
    Sein Wesen ist komplett das eines Australien Shephard, wobei man es äußerlich überhaupt nicht sieht.
    Nun bleibt dexter einfach nicht allein. Alles Training bringt nichts und ich bin extrem verzweifel.
    Gibt es einfach Hunde die es absolut nicht schaffen auch nur 1 Std allein zu bleiben?
    So kann dexter leider nicht bei uns bleiben. Ich kann noch nicht mal zur Wäsche in den Keller für 10 Minuten. Arztbesuche, Einkäufe, Feiern… nichts ist mehr möglich. Alles wird dem Hund angepasst. So macht es keinen Spaß.

    • Guten Abend, wir hatten den Hund geerbt und dieser wollte (weil vermutlich nicht daran gewöhnt) auch nicht alleine bleiben. Wir kauften eine Hundebox, ließen die Tür auf und fütterten ihn nur noch dort. Somit war die Box schon einmal nicht negativ belastet. Dann wurde gefüttert und die Box geschlossen, wir im Raum, danach während des Fressens in geschlossener Box (und offener Tür) kurz aus dem Raum, dann länger und inzwischen ist er mit einem Leckerlein in der Box zufrieden und ich komme ja auch wieder…

  5. Unsere Aussie Hündin (5 Monate) bellt jeden an (alle Menschen, die uns auf der Strasse oder im Wald entgegenkommen); alle die am Haus vorbeifahren oder gehen; wenn sie innen ist, dann alle die am Gartentor sind (Briefträger tagsüber, nachts um 3h den Zeitungsausträger oder die Nachbarn, wenn sie abends nach Hause kommen). Wie kann ich hier reagieren? Die Hundetrainerin meinte, wir sollen sie leicht in die Schulter stupsen. Haben wir probiert: das ist ihr jedoch egal, Hund bellt weiter. Ich versuche sie dann mit Worten zu beruhigen, ist aber schwer. Bei spazieren gehen ziehe sie dann an der Leine weiter und dann hört sie auf. Ist das nur eine Phase oder haben wir nun einen kleinen Kläffer? Sie bellt auch unser Nachbarn an, obwohl sie auch schon von ihnen gestreichelt wurde.

    • Dein Hund versucht SEIN Territorium und euch zu schützen. Da sollte man dran arbeiten. Ihr müsst die Rolle übernehmen. Wenn SIE bellt, was machst du dann? Rufst du von hinten? Das ist falsch. Du bellst ja mit! Das ist toll für den Hund. Geh also vor den Hund und sage dein Auflösewort! Er soll sehen das du die Lage im Griff hast! Viel Glück und d Geduld!

  6. Hallo, ich habe vor einem Monat einen 10 Monate alten Rüden übernommen der leider alles Jagd, da er aber leider auch Autos jagt die in mehreren Hundert Meter entfernt sind ist an einen entspannten Spaziergang nicht zu denken. Hat jemand eine Idee wie ich ihn davon abhalte

  7. Ich habe auch einen aussie zwei jahre alt sehr entspannt und lieb fordert viel kuschekeinheiten ein Probleme haben wir fast gar keine manchmal etwas übermütig man darf diese hunde nicht si stressen sie brauchen auch lange ruhephasen sonst werden sie sehr nervös er braucht nicht so wie es biele sagen rundum die uhr Beschäftigung das wäre furchtbar für das tier und den Menschen

  8. Hallo,ich habe einen 2Jahre 5 Monate alten Mini Aussie,der plötzlich ängstlich ist bei sachen die er eigentlich kennt.Und Männer werden auch angebellt wie auch andere Rüden, das ist anstrengend..Momentan ist er wie ausgewächselt,zieht wie ein wilder und immer die Nase unten. Sonst ist er ein ganz lieber verkuschelter Aussie und er liebt Kinder.

  9. Hallo, wir haben ein großes Problem , un zwar ist unser Shepherd schon 1 1/2 Jahre alt und wir haben uns mit ihm als er noch ein Welpe war nicht wirklich gekümmert was ein sehr großer Fehler war aber wir auch in der Zeit paar Probleme hatten und uns nicht um ihn kümmern konnten. Gott sei dank ist es jetzt anders und wir kümmern uns mehr um ihn nur ist das Problem jetzt das er sehr verspielt ist und kaum auf uns hört. Beim Gassi gehen ist er als beispiel nur am ziehen oder wenn er zuhause ist das er oft bellt wenn er draußen was hört oder wir ihn in in seine ecke schicken wenn wir am essen sind. Nun ist meine frage ob es schon zu spät ist mit 1 1/2 Jahren oder ob wir ihn noch erziehen können? Wenn doch dann würden wir uns über paar Tipps freuen.

    • Also das ziehen an der Leine sollte kein Problem sein, mit Leckerchen dann wirklich bei Fuß gehen lassen. Mit dem Bellen kann ich leider nicht helfen, da meiner überhaupt nicht bellt, aber meine Schwester hat ein Vibrations & Ton Halsband (sie hat aber eine Hündin die taub ist und dies dient dann nur zur Aufmerksamkeit)! Habe aber schon mal gelesen das es gegen das bellen auch helfen soll wenn man es richtig einsetzt. Sie müssen sich interessant für den Hund machen. Wenn er verspielt ist (wie Sie schreiben) dann kann man seine Aufmerksamkeit doch sehr gut bekommen.
      Ein Spielzeug beim Gassi gehen mitnehmen um so seine Aufmerksamkeit zu bekommen es aber ihm nicht geben sondern dann mit Klicker & Leckerchen arbeiten. Es wird hier auf der Seite eine Klickerbox empfohlen. Die ist sehr gut. Habe ich für meinen Rüden auch geholt und wir sind sehr erfolgreich 🙂

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