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Was macht einen Australian Shepherd aus?

Der Aussie wurde ursprünglich (und wird es teils noch heute) als Hütehund eingesetzt. Für die Arbeit mit Vieh war eigenständiges Denken und Eigeninitiative unbedingt erforderlich, ebenso wie eine gute Zusammenarbeit und Kommunikation mit seinem Halter.

Der Australian Shepherd ist sehr ausdauernd und kann über einen langen Zeitraum hinweg konzentriert arbeiten. Ein leichter Jagdtrieb liegt der Rasse im Blut, bedingt durch ihre Hütearbeit. Der Aussie hat außerdem eine gute Beobachtungsgabe und ist hochintelligent. Fehler und Inkonsequenz seines Besitzers bemerkt der Hund sofort und weiß sie gekonnt zu seinem Vorteil auszunutzen.

Er hat zudem einen ausgeprägten Wach- und Schutztrieb und neigt zum Beschützen. Dies war ausdrücklich gewünscht, da der Australian Shepherd nicht nur als Hütehund eingesetzt wurde, sondern auch die Farm oder Ranch bewachen sollte. Darum reagiert er mitunter reserviert gegenüber Fremden oder Besuchern, taut jedoch schnell auf, wenn sein Besitzer im zeigt, dass es okay ist und keine Gefahr droht.

Welchen Charakter hat ein Australian Shepherd?
Welchen Charakter hat ein Australian Shepherd?

Dem Aussie wird der „will-to-please“ (Den Willen zu gefallen) nachgesagt. Dies bedeutet jedoch keinesfalls, dass der Hund immer sofort versteht, was von ihm gewünscht wird, er seinem Herrchen blind folgt und sich quasi von allein erzieht. Allerdings hat er eine schnelle Auffassungsgabe und lernt gerne, braucht allerdings eine konsequente Erziehung. Darüber hinaus ist der Aussie ausgeglichen und freundlich sowie treu und sensibel. Wer seinen Aussie glücklich machen will, bietet ihm eine sinnvolle Beschäftigung.


 

Steckbrief Australian Shepherd

  • Ursprungsland: Vereinigte Staaten
  • Größe: Rüden 51-58 cm / Hündin 46-53 cm
  • Lebenserwartung: 12-15 Jahre
  • Charakter/Wesen: Intelligent, ausgeglichen, ausdauernd, gutmütig, manchmal reserviert
  • Haarkleid: mittlere Textur, mittellang, gerade oder leicht gewellt, mäßig befederte Hosen
  • Fellfarbe: 4 Grundfarben: black, red, blue-merle, red-merle. Entweder ohne Abzeichen oder mit weißen, kupferfarbenen oder weiß-kupferfarbenen Abzeichen.
  • Anzahl Farben: Insgesamt 16 Farbvarianten möglich.
  • Ursprüngliche Verwendung: Hütehund
Was beschreibt das Wesen eines Australian Shepherd?
Steckbrief Australian Shepherd: Was beschreibt das Wesen eines Australian Shepherd?

Unterschiedliches Temperament bei Arbeitslinie und Showlinie?

Die immer größer werdende Nachfrage nach dem hübschen Australian Shepherd hat zu einem Umdenken bei einigen Züchtern geführt. Da der ehemalige Hütehund nun vermehrt als Familien- oder Begleithund gehalten wird, gibt es Bemühungen, einen Aussie zu züchten, der ausgeglichener und ruhiger ist. Er soll weniger Hüteeigenschaften zeigen, welche natürlich bei der Arbeitslinie ausgeprägt vorhanden und gewünscht sind. Züchter der Showlinie hingegen versprechen nicht selten eine Andersartigkeit im Temperament und eine bessere Eignung zum Familienhund.

Inwieweit solche Bemühungen tatsächlich von Erfolg gekrönt sind, gilt abzuwarten. Es gibt selbst in der Arbeitslinie Rassevertreter, die sich tatsächlich wenig für das Hüten von Schafen oder anderen Tieren interessieren und nicht dauernd beschäftigt werden wollen.

Ebenso finden sich sicherlich auch in der Showlinie einige Aussies, denen das Hüten nach wie vor im Blut liegt. Es gibt also hinsichtlich Temperament und Wesen immer wieder Ausnahmen in beiden Zuchtlinien und vorerst keine Garantie.

 


Gibt es Wesensunterschiede bei Aussie Rüde und Hündin?

Es gibt immer noch Vorurteile hinsichtlich des Geschlechts eines Hundes und seiner Erziehbarkeit, Dominanz oder seiner Anhänglichkeit. Hündinnen müssen allerdings nicht zwangsläufig leichter trainierbar sein und Rüden sind bei Weitem nicht immer aggressiv und nicht alle markieren permanent. Es gibt keine wirklich geschlechtsspezifischen Eigenschaften beim Australian Shepherd. Welche Wesenszüge der Aussie später entwickelt, hängt vielmehr vom individuellen Charakter des Hundes ab und davon, wie der Vierbeiner geprägt und aufgezogen wurde. Natürlich haben die Australian Shepherds einige Gemeinsamkeiten, allerdings spielen bei der Wesensfestigung viele Komponenten eine Rolle.

Unterschied im Charakter zwischen dem Australian Shepherd Rüden und Hündin
Gibt es einen Unterschied im Charakter zwischen dem Australian Shepherd Rüden und Hündin?

Wie wurden die Welpen beim Züchter sozialisiert? Hatten sie Familienanschluss? Durften sie bereits viel kennenlernen, wie Wald, Wiese, Stadt, Bus, Kinder, Staubsauger, andere Hunde und Tiere etc.? In der Regel kann der Züchter potenziellen Käufern bereits einen kleinen Einblick in den späteren Charakter seiner Schützlinge geben: Wer ist ein Raufbold, wer mutig, wer eher zurückhaltend, wer ist der Boss unter den Geschwistern usw.

Wechselt der Aussie schließlich zu seinem Besitzer, wird seine Persönlichkeit weiter geprägt. Durch Erziehung zu Hause, Training in der Hundeschule und vieles mehr. All dies formt den späteren Charakter des Australian Shepherd.

Einen Unterschied gibt es dann allerdings doch. Und dieser besteht in der Läufigkeit der Hündin etwa zweimal im Jahr. Zu dieser Zeit gibt es spezielle hygienische Maßnahmen zu treffen, da die Hündin Blut verlieren kann. Einige Hundedamen sind jedoch so sorgsam und penibel, dass sie sich dauernd putzen und darum kaum Blutstropfen zu finden sein werden.

Das Verhalten kann sich zu dieser Zeit allerdings stark verändern. Einige Hündinnen werden sehr verschmust und anhänglich, andere ziehen sich lieber zurück oder schlafen viel. Es kann auch zu einer Scheinträchtigkeit kommen und das Aussie-Mädchen verhätschelt und beschützt plötzlich ihr Spielzeug. Vorsicht ist natürlich vor liebestollen Rüden auf Spaziergängen geboten. Leine Deine Hündin zur Sicherheit besser an.

Auch die Rüden verhalten sich meist anders, wenn eine läufige Hundedame in der Nähe ist. Sie können unruhig werden, jaulen vielleicht nachts nach ihrer Liebsten oder verweigern eine Weile das Futter.


Ein Arbeitshund ohne Arbeit – Der Australian Shepherd als Familienhund?

Der Aussie wird oft als familienfreundlich oder familientauglich beschrieben. So pauschal lässt sich dies jedoch gar nicht sagen. Ob sich ein Vierbeiner gut in eine Familie eingliedert, wird ihm nicht automatisch in die Wiege gelegt. Es hängt also weniger von seinen Genen ab, als von der frühen Prägung und Sozialisierung. Wer für seine Familie gerne einen Australian Shepherd anschaffen möchte und vor hat, dreimal am Tag mit dem Hund Gassi zu gehen und ab und zu ein bisschen den Ball zu werfen, der wird mit einem Aussie bestimmt nicht glücklich. Ganz zu schweigen davon, dass der Hund auch keine rechte Freude an seinem Zuhause finden wird.

Ein Aussie benötigt nämlich viel Zeit und Aufmerksamkeit. Mehr, als manch andere Hunderasse. Auch Zuneigung und Konsequenz sind enorm wichtig bei diesem sensiblen Hund. Dabei begehen allerdings viele den Fehler, den Aussie permanent auspowern zu wollen, weil die Rasse ja angeblich so viel Bewegung braucht.

Dabei ist eine Balance zwischen Aktivität und Ruhephasen das A und O beim Australian Shepherd. Als Hütehund gab es nicht nonstop Arbeit für den Vierbeiner und so muss der Aussie lernen, auch mal abzuschalten. Wer jedoch seinen Hund dauernd und ausschließlich körperlich fordert, bekommt einen Hund, der geradezu süchtig nach Sport und Bewegung wird und dazu noch eine top Kondition hat.

Es gilt demnach vielmehr den Australian Shepherd angemessen auszulasten. Körperlich, wie geistig. Nur wer dies gewährleisten kann, bekommt einen ausgeglichenen Hund, welcher sich in seiner neuen Familie wohlfühlen wird und mit dem Du garantiert viel Freude haben wirst.

Der Aussie und Kinder

Das Gütesiegel „Kinderfreundlichkeit“ kann dem Australian Shepherd nicht so ohne Weiteres aufgedrückt werden. Und was bedeutet es eigentlich, wenn ein Hund kinderfreundlich ist? Dass er sich von den kleinen Rackern alles gefallen lässt? Das Kreischen und Weinen, am Schwanz oder den Ohren ziehen ihm nichts ausmachen? Mag sein, dass es einige Rassevertreter nicht stört, andere aber eben schon. Und wie so oft hängt es davon ab, ob der Hund bereits mit Kindern und Babys aufgewachsen ist oder sie während der frühen Prägung kennenlernen durfte.

Es sollte auf jeden Fall respektvoll mit dem Vierbeiner umgegangen werden und dazu gehört auch, Kinder dafür zu sensibilisieren, wie sie mit dem neuen Haustier umzugehen haben. Dass der Hund eben nicht permanent geknuddelt werden möchte, er es nicht mag, wenn man ihm ins Maul fasst, ihn zum Spielen weckt, wenn er schläft usw.

Ist der Australian Shepherd kinderfreundlich?
Ist der Australian Shepherd kinderfreundlich?

Größere Kinder können dabei problemlos in die Erziehung und das Training des Hundes mit eingebunden werden. Viele sind sogar mit viel Eifer dabei, wenn es darum geht, dem neuen haarigen Kumpel Tricks und Kunststücke beizubringen, mit dem Hund Frisbee zu spielen oder einfach nur gemeinsam draußen zu sein. Der Aussie wird es lieben und einer tollen und einzigartigen Freundschaft steht nichts mehr im Wege!

Aussies lieben meistens nämlich IHRE Kinder geradezu, das muss jedoch nicht heißen, dass sie auch andere Kinder mögen. Beispielsweise Freunde, die zu Besuch kommen oder Kids auf der Straße.

Enorm wichtig ist allerdings, Hund und Kinder nie unbeaufsichtigt zu lassen. Insbesondere, wenn es sich um Babys oder Kleinkinder handelt. Ein Hund ist immer noch ein Tier und selbst der wohlerzogenste Vierbeiner kann plötzlich und völlig unerwartet reagieren.


Zunehmende Beliebtheit des Australian Shepherds und seine Folgen

Wie so oft führt die große Beliebtheit einer Rasse zu einer großen Nachfrage und dies machen sich nicht selten Vermehrer und unseriöse Züchter zu nutze. Dabei wird leider wenig auf gesunde und wesensfeste Elterntiere geachtet. Selbst mit verhaltensauffälligen oder kranken Tieren wird munter weitergezüchtet.

Erschwerend hinzu kommt, dass sich viele vom hübschen Äußeren des Aussies zum Kauf verleiten lassen und sich leider erst hinterher eingehend über diese Rasse informieren.

Diese zwei Begebenheiten führen schließlich häufig zu ungewünschtem Verhalten beim Australian Shepherd. Ein Mangel an Beschäftigung und wenig Herausforderungen des Grips des Aussies können zu Ersatzhandlungen führen. Möbel zerkauen und kläffen, das Anbellen von Besuchern, ein zu großer Wach- und Schutztrieb usw.

Es kann jedoch auch vorkommen, dass er aus Langeweile oder großem Trieb heraus anfängt, plötzlich die Kinder zu hüten, andere Haustiere, Jogger, Autos oder umherfliegende Blätter. Wenn es ganz schlimm kommt, schnappt der Aussie dabei auch zu, wie er es beim Vieh tun würde. Er beißt zwar nicht, jedoch kann schon das Zwicken sehr unangenehm sein.

Wer seinen Hütehund also nicht ausreichend fordert und fördert, beschwört mitunter Verhaltensauffälligkeiten, ein unausgeglichenes Wesen und ungewollte Ersatzbeschäftigungen herauf. Unzureichende Sozialisierung und kranke Elterntiere können ebenfalls zu psychisch labilen Hunden führen, die überängstlich sind, wenig charakterfest und ungewünschtes Verhalten zeigen.


Vorurteile gegenüber dem Australian Shepherd

1. Der Aussie muss ausgepowert werden!

Falsch. Wie oben bereits erwähnt, ist Beschäftigung für den Australian Shepherd sehr wichtig, allerdings sollte dem Hund auch beigebracht werden Ruhepausen einzulegen. Spaziergänge allein reichen den allermeisten Aussies allerdings tatsächlich nicht. Im Optimalfall können Bewegung und Köpfchenarbeit jedoch gut kombiniert werden. Durch eigene Kreativität oder bei einer Hundesportart wie Agility, Dogdancing oder Mentrailing beispielsweise.

2. Der Australian Shepherd ist ein Workaholic

Richtig. Diese Rasse ist sehr aufmerksam und mit voller Konzentration bei der Sache. Darum würde der Australian Shepherd lieber umfallen, als von einer Aufgabe abzulassen. Hier müssen Herrchen und Frauchen also eingreifen und Zwangspausen verordnen.

3. Aussies können aufgrund des großen Jagd- und Hütetriebs nicht ohne Leine laufen gelassen werden.

Jein. Es kommt darauf an, wie der Hund trainiert und erzogen wurde. Ob er gut abrufbar ist und sein Hütetrieb in andere Aufgaben umgelenkt wird. Jagdtrieb ist dabei ein Teil der Hütearbeit, bei dem allerdings das finale Packen und Töten der Beute fehlt. Dieser Trieb ist jedoch bei jedem Aussie unterschiedlich ausgeprägt. Einige jagen gar nicht, andere haben gelernt es nicht zu tun und einige wenige können womöglich nicht anders. Pauschal jeden Aussie an der Leine zu lassen ist allerdings Quatsch.

4. Mit dem Australian Shepherd muss man einen Hundesport betreiben.

Nein. Obwohl es sicherlich nicht schaden kann (im Gegenteil), muss man mit dem Aussie nicht zwingend eine Sportart ausüben. Lange Spaziergänge und Wanderungen, gepaart mit Training und Spiel können ebenfalls reichen. Hier sind allerdings Kreativität und Abwechslung gefragt. Apportieren, Intelligenzspielzeug, Frisbees fangen, neue Kommandos oder Tricks lernen etc. können den Hund ebenso beschäftigen und herausfordern, wie Obedience oder anderer Hundesport.

5. Der Australian Shepherd lernt schnell

Ja. Sogar ganz eindeutig Ja! Der Aussie lernt sehr schnell, was allerdings nicht bedeutet, dass er auch leicht zu erziehen ist. Konsequenz seitens des Halters ist besonders wichtig, denn der Hund lernt nicht nur blitzschnell, was gewünscht ist, sondern er erkennt Schwächen und Inkonsequenz sofort und weiß beides für sich zu nutzen.

Sein „will-to-please“ ist also nicht gleichzusetzen mit absolutem Gehorsam des Hundes und weniger erforderlichem Engagement in der Ausbildung seitens des Besitzers, weil der Vierbeiner ja so gern gefallen möchte.


Eignet sich ein Australian Shepherd als Therapiehund?

Der Australian Shepherd ist ein Allrounder. Er wird für den Rettungsdienst ebenso eingesetzt, wie als Spürhund, Blindenhund, Behindertenbegleithund oder eben auch Therapiehund. Also eignet sich jeder Aussie als Therapiehund? Nein.

Um ein guter Therapiehund oder Besuchshund zu werden, bedarf es gewisser Voraussetzungen:

  • Je nach späterem Einsatzgebiet sollten die Welpen schon früh geprägt werden, z.B. auf Kinder oder Rollstuhlfahrer.
  • Enger und intensiver Umgang sowie Training mit dem späteren Halter bzw. Ausbilder.
  • Das erfolgreiche Absolvieren von speziellen Lehrgängen und Kursen für Hund und Halter.
  • Absoluter Grundgehorsam.
  • Menschenbezogen und menschenfreundlich.
  • Aggressivität und Jagdverhalten sind hinderlich und unerwünscht.
  • Ruhiges Auftreten, Gutmütigkeit und Wesensfestigkeit.
  • Keine Angst vor Berührungen, plötzlichen Bewegungen oder lauten Geräuschen.
  • Hohe Stresstoleranz.
  • Schön und wünschenswert ist, wenn der Aussie ein paar Tricks beherrscht. Dies kann die Arbeit erleichtern und das Eis zwischen Hund und Patient brechen.

Wer seinen Aussie zum Therapiehund ausbilden möchte, sollte bedenken, dass es sich dabei um Arbeit handelt. Für den Halter und den Hund gleichermaßen.

Die Arbeit in Krankenhäusern, Altenheimen oder mit Behinderten erfordert vom Vierbeiner hohe Konzentration, Aufmerksamkeit und teilweise auch Mitdenken. Dies kann den Hund ganz schön fordern. Darum ist es wichtig, einen lockeren Ausgleich zu schaffen und dem Hund zwischendurch viel Ruhe zu gönnen.

Der Australian Shepherd als Therapiehund
Der Australian Shepherd als Therapiehund

Kurzer FCI-Rassestandard  Australian Shepherd

Australian Shepherd FCI Standard
Australian Shepherd FCI Standard

Der Australian Shepherd ist eine von der FCI (Fédération Cynologique Internationale) anerkannte Hunderasse aus den USA.

  • FCI-Standard Nr. 342
  • Gruppe 1: Hütehunde und Treibhunde (ausgenommen Schweizer Sennhunde)
  • Sektion 1: Schäferhunde
  • Ohne Arbeitsprüfung

 

Allgemeines Erscheinungsbild:

  • gut proportioniert
  • von mittlerer Größe
  • etwas länger als hoch
  • gut bemuskelt und kräftig

Verhalten/Charakter:

  • intelligenter Arbeitshund
  • Hüte- und Bewachungsinstinkt
  • ausdauernd, gutmütig, intelligent
Australian Shepherd: intelligenter Arbeitshund mit Hüte- und Bewachungsinstinkt, ausdauernd, gutmütig, intelligent
Australian Shepherd: intelligenter Arbeitshund mit Hüte- und Bewachungsinstinkt, ausdauernd, gutmütig, intelligent

Körper:

  • robust
  • Knochenstärke mäßig
  • Rüde kräftig
  • Hündin weiblich im Aussehen

Farben:

Insgesamt 16 Farbvarianten möglich:

  1. Black solid (einfarbig schwarz)
  2. Red solid (einfarbig braun)
  3. Blue-merle (Blue Merle mit weißen und evtl. kupferfarbenen Abzeichen)
  4. Red-merle (leber mit weiß oder beige)
  5. Black-bi (weiß)
  6. Black-bi (kupfer)
  7. Red-bi (weiß)
  8. Red-bi (kupfer)
  9. Blue-merle (weiß)
  10. Blue-merle (kupfer)
  11. Red-merle (weiß)
  12. Red-merle (kupfer)
  13. Black-tri (kupfer/weiß)
  14. Red-tri (kupfer/weiß)
  15. Blue-merle kupfer/weiß
  16. Red-merle kupfer/weiß

Besonderheiten:

Natürliche Stummelrute (nicht länger als 10 cm) kommt vor. Da das Kupieren in Deutschland verboten ist, gibt es allerdings auch Hunde mit naturbelassener Länge.

Hast Du einen Australian Shepherd? Was ist für Dich das typische an Deinem Aussie? Bitte beschreibe Deinen Australian Shepherd im Charakter und Wesen und hinterlasse einen Kommentar!

Dieser Beitrag hat 9 Kommentare

  1. Hallo und Moin Moin aus Hamburg , ich habe vor gut 4 tagen meinen mini Aussie abgeholt mit circa 10 Wochen .Über die Züchterin möchte ich lieber nicht sprechen ,aber das Herz war erobert nach dem ersten kennen lernen. Nu dann ging es nach circa 2,5 stunden im arm bei mir nach hause im hause .Natürlich war alles mit an bord 🙂 wie geschäfft eins und zwei ,dennoch haben wir dies auch zusammen sehr schnell hinbekommen und er war ruhig im arm .
    Tag 1 , der kleine simba , hat meiner meinug nach die Trennung der Geschwister gut verkraftet und blüht in seinem eigenen garten und haus sehr auf .Das fressen des futters ist noch nicht so lecker:-)
    Tag 2, Wir schlafen beide zusammen in einen zimmer gute 7 stunden zusammen durch , wunderlich aber passt 🙂 nach dem kompletten kennen lernen der Umgebung und sämtlichen gerüchen im haus und garten , haben wir das erste Kommando , nach dem namen schon gelernt und wiederholen es täglich .Sobald natürlich eine grosse neue Ablenkung erfolgt klappt es leider nicht aber sonst drinnen wie draussen sehr gut nach gut 2 tagen .
    tag 3 , die zweite nacht ist vorbei und wir sin schon ein Team , unglaublich …..wie ein Welpe halt ist kommt der ein oder andere mist noch vor und muss auch nach 3 tagen zu hause 🙂 aber dafür macht er es klasse . Da ich komplett unzufrieden mit der Fütterung war habe ich einen Termin bei einer Ernährungsberatung für Hunde wahrgenommen , mit sehr grossem erfolg , da der kleine sein futter vom züchter im neuen zu hause nicht mehr wollte .Gut ! nach der stunde Beratung und einigen tipps hätte ich das wohl auch nicht mehr gegessen .
    Tag 4 : Er liebt sein neues futter , ist etwas unaufwendiger als barven aber dem was es am nächsten kommt , und mal ganz ehrlich welcher mensch möchte sich von trocken Zwieback ernähren ? 🙁 , als gelernter koch weiss man wie gut fleisch schmeckt mit Gemüse du der richtign menge an Kohlenhydraten dazu ?? 🙂 somit haben wir dies schnell in en griff bekommen . sollte jemand im raum Hamburg oder Schleswig Holsstein fragen haben gerne ….meldt euch mit einer e mail unter maxburmester@web.de oder 01722659376 ….gebe gerne Auskunft und Tricks weiter ….wenn euch die Vierbeiner so am herzen liegen wie mir ….:-) lieben Gruss vom Land Max

    1. Hallo Maximilian!

      Klingt, als hatten Sie einen guten Start mit Ihrem Aussie und ich bin sicher, Sie beide wachsen zu einem großartigen Team zusammen.

      Möchten Sie uns verraten, wie genau Sie Ihren Hund füttern? Sie schreiben es ist etwas aufwendiger als BARF. Da bin ich neugierig 🙂

      Viele liebe Grüße,
      Vanessa

  2. Hallo, wir haben zwei Aussies. 🙂 MOlly fast 9 Jahre alt, ist eher eine Show Linie, ruhig und sehr suverän in allen Situationen.
    MOlly hat den HF mit sehr gut abgelegt und eine Gold Medaille bei den Movie Dogs gewonnen 🙂
    Tschuna ist erst 1,5 Jahre alt und mehr eine Arbeitslinie. Sie puscht schnell hoch, wenn man zu überschwänglich ist und
    hat einen ausgeprägten Schutztrieb, den ich mittlerweile sehr gut im Griff habe.
    Ihr Gehorsam ist für ihre 1,5 Jahre sehr erstaunlich. Außerdem trickse ich mit beiden sehr gerne und habe viel Zeit für beide.
    Bei MOlly habe ich nur 2 x 4 Stunden in der Woche gearbeitet und als Tschuna einzog, habe ich ganz aufgehört.
    Liebe Grüße

    1. Hallo Silvia!
      Toll, dass Du so viel Zeit für deine beiden Aussies hast. Klingt, als werden sie sehr gut ausgelastet und beschäftigt.
      Was passiert denn bei den „Movie Dogs“? Was für eine Art Wettkampf ist dies? Gratulation jedenfalls zur Goldmedaille. 🙂

      Lustig auch, dass es bei deinen beiden ja zu stimmen scheint: Showlinie eher ruhig; Arbeitslinie arbeitssam. 🙂 Ist ja auch nicht bei allen so.

      Liebe Grüße,
      Vanessa

  3. Hallo, Achtung langer Text! ich habe einen 7 Jahre alten Aussie Rüden, Pepper. Name passt wie Faust aufs Auge. Ehrlich gesagt wussten wir damals nicht was auf uns zu kommt weil wir uns leider nicht so informiert haben. Mit fast 4 Monaten haben wir ihn von einer Dame abgekauft weil ihr alter Hund ihn zusammen gebissen hat auf übelste und wegsperren musste wir vermuten Zwinger weil er auf geschlossene Türen oder Kofferraum extremst reagiert hat.. Auto fahren ist heute immer noch so eine Sache wegen der Hundebox vorne im Fußraum wäre es kein Stress aber was muss das muss nun mal. Also aus Mitleid sofort mitgenommen! Bereut keines Wegs. Leider auch beim spielen mit zwei Hunden ne üble bissattacke mitgemacht keine Ahnung wieso denn er hat absolut nichts getan, einmal ist ein rotti auf ihn los da war er 5 Monate alt und einmal ein golden retriver das war absolut heftig weil er nicht ablassen wollte. Seit dem ist er ein leichter schnapper wenn er sich zu sehr eingeengt fühlt bei anderen Hunden aber hat noch nie zugebissen! Er ist mega aktiv man muss ihn wirklich zwingen beim spielen ne Pause zu machen von alleine würde er nie aufhören. Finde es so schlimm wenn Besitzer den Hund über ihre Grenzen zwingen weil sie denken die Rasse braucht das so.. Jagdtrieb haben wir sofort abtrainiert ich kann ihn immer ohne Probleme laufen lassen egal ob andere Hunde Jogger selbst wenn er im Wald was sieht etc. ein Pfiff reicht. Wir kennen uns gut aus mit Hunden haben keine Hunde Schule besucht wie bei den vorherigen Hunden und er folgt einfach aufs Wort! Das ist wirklich erstaunlich. konsequentes einfaches Training fertig. Er liebt Kinder und andere Tiere und hatte noch nie mit anderen Hunden oder sonstigen ein Problem leider nur drei andere mit ihm wieso auch immer. Das einzige ist das er eben seine Liebsten beschützen will und hüten. Bei Besuch ist es sehr merklich. Als einziges negatives würde ich sein gekläffe das wir trotz privaten verschiedenen guten Hundetrainern nicht zu 100% in den Griff bekommen haben, er mag es nicht wenn man zu laut lacht mit mehreren Personen oder wenn man sich umarmt oder ein Familienmitglied das Haus verlässt während andere noch zu Hause sind da bellt er einfach.. aber wirklich man kann über den Aussie nichts schlechtes sagen ein zu gutes Herz haben sie! Rundum toller Hund mit dem man alles machen kann und selbst Spaß dabei hat!

    1. Hallo Verena!

      Schön, dass Ihr Pepper aus schlechter Haltung rausgeholt und ihm ein tolles Zuhause geschenkt habt.
      Noch schöner, dass Ihr ihn alle trotz kleiner „Macken“ so sehr liebt. Er hat aber auch einiges mitmachen müssen. Vor allem die Beißattacken klingen sehr fürchterlich. Was für Verletzungen hat er denn davongetragen? So etwas prägt den Hund ja doch enorm!
      Einer meiner Rüden wurde mit 8 Monaten auch einmal von einem Rotti (der einfach aus dem Fenster eines Autos sprang) in die Enge getrieben und ich habe schon das Schlimmste befürchtet. Zum Glück hielt das Herrchen aber an und konnte ihn rechtzeitig abrufen bzw. wegführen. Seitdem haben wir Probleme, wenn wir an sehr großen Hunden vorbei müssen. 🙁
      Freut mich aber zu hören, dass Pepper trotzdem sehr aufgeschlossen gegenüber Artgenossen ist, mit ihnen spielt usw. 🙂
      Ich hoffe, ihr bekommt das Bellen irgendwann auch noch in den Griff.

      Bis dahin wünsche ich weiterhin viel Spaß mit Pepper und keine bösen Schnapper/Beißer mehr in seiner Nähe.
      Liebe Grüße,
      Vanessa

      1. Hallo Vanessa! 🙂
        Natürlich ist bei den Menschen ja nicht anders das jeder Macken hat, bei Tieren führt so etwas leider oft dazu sie wegzugeben was ich null verstehen kann so lange niemand gefährdet wird muss man einfach daran arbeiten oft mehr der Mensch als der Hund..
        Also als das mit dem golden Retriever passierte das traf ihn von den Bissen her schlimmer weil er nicht abgelassen hat obwohl er schon am Boden lag und winselte musste dem Besitzer dann echt sagen er soll endlich seinen Hund weg tun sonst muss ich auf seinen Hund irgendwie los oder keine Ahnung war da so verzweifelt dachte er beist ihn zu Tode. Hatte halt tiefe Bisswunden das psychische war aber schlimmer..
        Und der rotti der auf ihn los ist hat ihn zu ner befahrenen Straße gejagt und da wurde er leider frontal angefahren mit ca. 50 km/h.. das war von dem her schon schlimmer als alles andere kleines Loch am Kinn und die rechte Hüfte die leider heute noch Probleme macht da möchte er auch nicht gekämmt werden ist immer ein Kampf..
        Oha auch ein rotti, hast du dann auch Aussies? Mehrere? Wurde er dann gebissen?
        Wie alt sind denn deine Hunde?
        Das ist immer so schade das die Angst bei „angegriffenen“ Hunden so stark bleibt 🙁
        Bin schon sehr froh das er trotzdem so aufgeschlossen ist aber seit den Vorfällen schon ängstlich merkt man einfach. Das bellen wäre wirklich ein Traum wenn es noch besser wird..
        Vielen lieben Dank das selbe wünsche ich dir natürlich auch mit deinen Vierbeinern!
        Liebe Grüße,
        Verena

        1. Hallo Verena!

          Hilfe, fast zu Tode gebissen und einmal angefahren. Tut mir so leid, was Pepper da schon alles mitmachen musste. 🙁
          Meine Hunde sind nun 7, 6 und 5,5 Jahre alt. Alles Notfälle (ehemalige Straßenhunde) und somit Mischlinge. Der Tierarzt sagte, unser Mittlerer sei ein Labrador-Mix und er sieht auch tatsächlich etwas so aus. 🙂 Ist auch treu-doof und lieb zu allem und jedem 😀
          Der Rottweiler wurde zum Glück rechtzeitig abgerufen/eingefangen. Unser Milo war aber erst 8 Monate alt und das Riesenvieh hat ihn natürlich tief beeindruckt und sogesehen einen bleibenden negativen Eindruck hinterlassen.
          Mit vielen anderen Straßenhunden (sehen immer viele, wenn wir spazierengehen) versteht er sich sehr gut (besonders den Damen natürlich 😉 ), aber große dunkle Hunde … und er dreht durch. Er hat dann Angst, will sich und mich aber gleichzeitig auch verteidigen und ich hab immer ein Riesenbrimborium an der Leine.
          Problem natürlich: Ich kann keinem Herrchen/Frauchen sagen, sie sollen ihren Hund zurückhalten. Wenn der Straßenhund näher kommt oder auf uns losgeht, kann ich nicht viel machen :/ Einmal kamen mir Bauarbeiter zu Hilfe, die einen Straßenhund dann verjagt haben und ich konnte mich mit Milo in unseren Hauseingang retten. Seufz!
          Liebe Grüße,
          Vanessa

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