Der Australian Shepherd

Der Australian Shepherd


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Der Australian Shepherd ist ein kluger und arbeitswilliger Hütehund, der sich auch in Europa immer größerer Beliebtheit erfreut. Besonders sein hübsches Äußeres mit einer enorm großen Farbenvielfalt hat es seinen Fans angetan.

Der Aussie ist eine von der FCI anerkannte mittelgroße Hunderasse aus den USA. Seine Standard-Nummer ist die 342 und er gehört zur Gruppe 1 (Hütehunde und Treibhunde), Sektion 1 (Schäferhunde).

Der Aussie geht heute zwar teilweise immer noch seiner eigentlichen Bestimmung nach, jedoch wird er zunehmend als Familien- und Begleithund gehalten.

Um das Temperament und den Arbeitswillen zu zügeln, wurden sogar züchterische Maßnahmen ergriffen, um den Vierbeiner ausgeglichener und ruhiger zu machen. Trotzdem sollten zukünftige Besitzer sich gerne aktiv und sportlich betätigen und den ehemaligen Hütehund in ihre Aktivitäten mit einbinden.

der Australian Shepherd

der Australian Shepherd


10 Fakten über den Australian Shepherd

1. Der Aussie kommt gar nicht aus Australien, sondern hat seinen Ursprung in Nordamerika.

2. Er hat eine natürliche Stummelrute, auch “natural bobtail” (NBT) genannt. Da in Deutschland das Kupieren verboten ist, findet man hierzulande alle möglichen Rutenlängen. Von gar keine Rute bis normal lang ist alles vertreten und alles natürlich. In den USA wird oft die Stummelrute bevorzugt, weil es so angeblich zu weniger Verletzungen bei der Farmarbeit kommt.

3. Beim Australian Shepherd gibt es die Grundfarben Blue Merle, Red Merle, Black und Red. Allerdings sind diverse Abzeichen erlaubt und so schafft die Rasse es auf ganze 16 erlaubte Farbvariationen.

4. Ähnlich wie die Fellfarben, variieren auch die Augenfarben des Aussies ernorm. Braun, blau, grün, gelb oder bernstein sind vertreten und es kommen auch Marmorierungen, Flecken oder Sprenkelungen vor. Auch zwei verschiedenfarbige Augen sind möglich.

5. Die Intelligenz des Australian Shepherd wusste man nicht nur bei der Hütearbeit zu schätzen. Der clevere Vierbeiner erlangte als Act bei Rodeoshows große Beliebtheit, wo er viele erstaunliche Tricks vorführte und das Publikum in Staunen versetzte.

6. Sie sind mittelgroße Hunde, allerdings gibt es auch eine Miniaturausgabe von ihnen, die Miniature American Shepherds oder Mini-Aussies. Diese Hunderasse ist jedoch nicht als eigenständige Rasse anerkannt.

7. Aussies brauchen eine Aufgabe. Sie eignen sich hervorragen für alle Sparten des Hundesports und können sogar zu Therapie-, Blinden- und Rettungshunden ausgebildet werden. Jedoch sollten Besitzer ihren Hunden ebenfalls beibringen, dass es mal nichts zu tun gibt, ansonsten ziehen sie sich wahre Arbeitsjunkies mit hervorragender Kondition heran. Ruhephasen sind für den agilen Hund wichtig.

8. 1957 wurde in Arizona der ASCA (Australian Shepherd Club of America) gegründet. Es folgte die Anerkennung durch den AKC (American Kennel Club) inkl. Zuchtbuch und die USASA (United States Australian Shepherd Association) wurde ins Leben gerufen. Erst 1996 wurde die Hunderasse auch von der Fédération Cynologique Internationale anerkannt.

9. Eine Merle x Merle Verpaarung gilt in Deutschland als Qualzucht und ist verboten, da sie oft Taubheit oder Blindheit bei den Welpen hervorruft.

10. Wenn der Australian Shepherd älter wird, wird sein Fell dunkler. Dies ist vor allem bei der Farbe Blue Merle der Fall.


Der Australier kommt nicht aus Down Under

Der Australian Shepherd stammt nicht etwa aus Australien, wie der Name vermuten lässt, sondern hat seinen Ursprung in den Vereinigten Staaten. Zur Zeit des Goldrauschs um 1840 wurden allerdings Schafe aus Australien importiert und mit ihnen einige Hütehunde. Sie gelten als wahrscheinlichste Vorfahren des Australian Shepherd.

Kommt der Australian Shepherd aus Australien?

Kommt der Australian Shepherd aus Australien?

Eine weitere Theorie besagt, dass es baskische Hirten waren, die ihre Hunde von Australien aus in die USA mitbrachten. Der tatsächliche Ursprung und die Geschichte der Rasse lassen sich demnach zwar in Bruchstücken, allerdings nicht mehr vollständig nachvollziehen. Wieso genau der Aussie also zu seinem Namen bekam und wie sich die Rasse entwickelte, kann nur vermutet werden.

Fest steht jedoch, dass der Aussie als Arbeitstier auf Farmen und Ranchen immer beliebter wurde. Außerdem waren die Hunde die heimlichen Stars bei Western Shows und Rodeos, wo sie beeindruckende Tricks zeigten und das Publikum begeisterten.

Im Jahre 1957 gab es in den Staaten schließlich das erste Zuchtbuch, eröffnet vom Australian Shepherd Club of America (ASCA). 20 Jahre später wurde ein erster Standard entwickelt. Von der FCI sind die Australian Shepherds erst seit 1996 anerkannt.

Der dort zurzeit gültige Standard stammt aus dem Jahre 2009. Da die Aussies sehr anspruchsvolle Hunde sind, ist die Rasse in Europa noch nicht so weit verbreitet. Ihre Beliebtheit steigt aber stetig.


Der Aussie braucht Arbeit, um glücklich zu sein

Der Australian Shepherd will gefordert werden

Der Australian Shepherd will gefordert werden

Seine ursprüngliche Verwendung war das Hüten von Schafen und anderem Vieh. Einige Rassevertreter gehen dieser Beschäftigung noch heute nach. Mittlerweile sind sie jedoch selten geworden.

Es werden allerdings heutzutage zwei verschiedene Linien gezüchtet, mit jeweils unterschiedlichem Schwerpunkt. Eine Arbeitslinie, bei der immer noch viel Wert auf Hüteeigenschaften und Herdentrieb gelegt wird und eine etwas ruhigere und ausgeglichene Linie, welche sich besser als Familien- und Begleithund eignet. Trotz des gedrosselten Temperaments ist der Austalian Shepherd dennoch nichts für Sonntagsspaziergänger. Er braucht jede Menge Action und will beschäftigt werden.

Sein Arbeitseifer geht sogar so weit, dass es wichtig ist, dem Australian Shepherd beizubringen, auch mal Pause zu machen und ruhig zu bleiben. Ansonsten würde er lieber umfallen, als von seiner Aufgabe abzulassen.

Eine Hundeschule ist jedem Besitzer eines Australian Shepherd auf jeden Fall angeraten. Am besten eine, die sich mit Hütehunden und den Ansprüchen dieser Rasse auskennt. Bedenken Sie: Eine gute Erziehung gewährleistet nicht nur ein unkompliziertes Miteinander, sonder ermöglicht dem Hund auch besondere Freiheiten, wie beispielsweise das Laufen ohne Leine.

Es gibt zahlreiche Möglichkeiten den Australian Shepherd zu beschäftigen. Seien Sie kreativ und erfinderisch. Für Intelligenzspielzeug begeistert sich der Vierbeiner ebenso, wie fürs Apportieren, Zerr- oder Suchspiele. Optimal ist das Ausüben einer Hundesportart.

Dabei ist es egal, ob Obedience, Agility, Dogdance oder Mantrailing. Hauptsache er muss sein hübsches Köpfchen anstrengen und darf sich auch mal richtig auspowern.


Das Wesen des Austalian Shepherd

Der Australian Shepherd ist sehr lernfähig und besitzt den “will-to-please”. Er möcht seinem Besitzer gefallen und arbeitet gern mit ihm zusammen. Allerdings sind die Aussies keine Ein-Personen-Hunde, sondern lieben alle Mitglieder ihres Rudels gleichermaßen, sind sehr treu und gutmütig. Sie eignen sich als Familienhunde, jedoch benötigen sie aktive und sportliche Menschen, die sich viel und gerne mit ihrem Hund beschäftigen möchten.

Durch ihren ausgeprägten Wach- und Schutztrieb sind die Hunde zunächst skeptisch gegenüber Fremden, jedoch keinesfalls aggressiv. Durch ihr freundliches Wesen taut der Aussie jedoch rasch auf und ist zudem sehr verträglich mit Artgenossen. Bei anderen Haustieren kann es vorkommen, dass der Vierbeiner diese hüten möchte. Selbst Kinder, Jogger oder Autos können diesen Hütetrieb stimulieren. Darum ist es wichtig, dem Vierbeiner eine Aufgabe zu geben und ihm klare Grenzen aufzuzeigen.

Australian Shepherd mit anderen Hunden

Australian Shepherd mit anderen Hunden

Ansonsten sind Charakter und Wesen beim Aussie ausgeglichen, freundlich, aufmerksam, treu und gutmütig. Seine Intelligenz macht ihn wie eingangs erwähnt sehr lernfähig, doch er hat auch seinen eigenen Kopf und das Mitdenken war als Hütehund äußerst wichtig. Kein Wunder also, das der Vierbeiner Schwachstellen und Fehler bei seinem Herrchen schnell entdeckt und sich zunutze macht.


Australian Shepherd Welpen

Viele zukünftige Hundehalter möchten am liebsten einen Welpen kaufen und von klein auf aufwachsen sehen. Dies ist ein spannendes Erlebnis, macht aber natürlich auch jede Menge Arbeit, die viele zunächst deutlich unterschätzen. So niedlich die kleinen Australian Shepherd Welpen sind, sie machen Dreck sowie Unordnung und brauchen eine gute Kinderstube mit einer soliden Erziehung.

Da wäre zunächst natürlich das Training zur Stubenreinheit, die je nach Konsequenz ein paar Wochen bis Monate dauern kann. Auch die Regeln im neuen Zuhause wollen erst mal gelernt sein und die Leineführigkeit muss ebenfalls trainiert werden. Empfehlenswert ist ein Besuch in der Hundeschule.

Ein süßer Australian Shepherd Welpe.

Ein süßer Australian Shepherd Welpe.

Lassen Sie dem Welpen von Anfang an nichts durchgehen, bleiben Sie konsequent und setzen Sie klare Regeln. Ansonsten lotet der Welpe schnell Ihre Schwachstellen aus und weiß diese auszunutzen. Wer den Hund außerdem ab und an alleine zu Hause lassen muss, sollte das Alleinbleiben früh genug trainieren. Und vergessen Sie die Sozialisierung nicht: Der Aussie sollte andere Hunde, Tiere, alte und junge Menschen, Babys, verschiedene Gegenden und Untergründe etc. kennenlernen.


Woher bekomme ich einen Australian Shepherd?

Wer einen Australian Shepherd kaufen möchte, wird vermutlich nach einem guten Züchter suchen, mit viel Erfahrung in der Zucht und gesunden Aussie Elterntieren. Dies ist wichtig, um Erbkrankheiten innerhalb der Rasse so gut es geht einzudämmen und möglichst gesunde Nachkommen zu züchten. Schauen Sie sich darum die Zuchtstätte Ihrer Wahl immer genau an und stellen Sie viele Fragen. Ein seriöser Anbieter von Welpen wird Ihnen bereitwillig Auskunft geben und hat nichts zu verbergen.

Auch in Kleinanzeigen findet man hin und wieder Welpen und auch ausgewachsene Australian Shepherds. Seien Sie wachsam beim Kauf und lassen Sie sich nicht von vermeintlichen Schnäppchen blenden. Billige Welpen und Hunde kommen leider viel zu häufig vom Vermehrer und haben gesundheitliche Probleme. Handelt es sich um einen älteren Australian Shepherd, so fragen Sie nach dem Abgabegrund.

Sie können auch auf diesen Seiten hier stöbern und weltweit nach Zuchtstätten Ausschau halten oder internationale Webseiten über die Hunderasse besuchen.


Was gibt es vor dem Kauf zu bedenken?

Australian Shepherd mit junger Frau

Australian Shepherd mit junger Frau

Treffen Sie die Entscheidung für ein Haustier nicht leichtfertig. Es wäre wirklich schade, wenn ein unüberlegter Kauf oder ein Spontankauf dazu führen würde, dass der Hund nach wenigen Wochen oder Monaten wieder abgegeben wird. Dies ist vor allem für den Vierbeiner sehr traumatisch, schließlich verliert er sein geliebtes Rudel.

Beleuchten Sie darum Ihre familiäre und berufliche Situation genau und checken Sie auch ihre Finanzen. Neben laufenden monatlichen Ausgaben können Tierarztbesuche mit hohen Kosten zu Buche schlagen. Ebenso sollten Sie überlegen, wie viel Zeit Sie pro Tag für so einen aktiven Vierbeiner wie den Australian Shepherd haben und ob Sie dem starken Bewegungsdrang und der Intelligenz des Hundes gerecht werden können.

Eine gute Idee wäre es auch, die Wohnsituation bzw. den Mietvertrag unter die Lupe zu nehmen, Tierhaarallergien auszuschließen und sich zu überlegen, was mit dem Aussie passiert, falls Sie einmal krank sind oder in den Urlaub fahren.


Geben Sie einen Australian Shepherd eine zweite Chance

Es kommt leider immer mal wieder vor, dass ein Australian Shepherd in Not gerät. In den allermeisten Fällen liegt dies jedoch nicht am Hund selbst, sondern an seinem Herrchen oder Frauchen. Gründe den Hund abzugeben sind beispielsweise Zeitmangel, Allergie, Überforderung, berufliche Pflichten, Scheidung und viele weitere. Der Aussie ist natürlich der Leidtragende, denn er verliert sein Zuhause.

Zum Glück kümmern sich engagierte Aussie-Züchter, Tierheime und andere Tierschutzorganisationen um solche gestrandeten und heimatlosen Fellnasen. Mit viel Liebe werden die manchmal traumatisierten Tiere aufgepäppelt und anschließend zur Adoption freigegeben. Dabei wird sichergestellt, dass der Australian Shepherd diesmal in ein verantwortungsvolles und natürlich dauerhaftes neues Zuhause kommt.

Es muss eben nicht immer ein niedlicher Welpe sein, der obendrein noch viel Arbeit macht. Wie wäre es stattdessen mit einem ausgewachsenen Aussie, der ihnen für eine zweite Chance sehr dankbar sein wird?


Die Mischung machts

Der Australian Shepherd wird oft wegen seiner Farbenvielfalt bewundert. Besonders Merle ist bei seinen Fans sehr beliebt. Das Temperament der Aussies ist hingegen nicht jedermanns Geschmack. Die ehemaligen Hütehunde sind sehr anspruchsvoll in der Haltung und brauchen abwechselnd Beschäftigung auf hohem Niveau sowie erlernte Ruhephasen, in denen es auch mal nichts zu tun gibt.

Muss es immer ein reinrassiger Australian Shepherd sein?

Muss es immer ein reinrassiger Australian Shepherd sein?

Um unter anderem das Temperament des Australian Shepherds zu drosseln wird er darum manchmal mit anderen Hunderassen gekreuzt. Zum Beispiel mit dem Golden Retriever oder dem Labrador. Selbst mit Boxern und Terriern wurde der Aussie schon verpaart und es entstehen schöne und hin und wieder kuriose Mischlinge.

Allerdings ist beim Kauf solche eines Mix Vorsicht geboten. Oft ist nicht abzusehen, welche Eigenschaften der Eltern tatsächlich auf die Welpen übergehen. Ein Welpe, der vom Aussehen her wenig wie ein Australian Shepherd, sondern vielleicht mehr wie ein Boxer aussieht, kann trotzdem ausgeprägte Hüteeigenschaften haben. Die bei der Verpaarung erhoffte Mischung muss also nicht immer eintreten.

Es gibt auch einen Mini Australian Shepherd, der meist Miniature American Shepherd genannt wird. Seine Entstehung verlief parallel zum Aussie und vielleicht ist er sogar aus dem Australian Shepherd hervorgegangen. Genau genommen handelt es sich bei dem Mini nicht um einen Mischling. Die Rasse ist jedoch noch nicht vom FCI anerkannt, es gibt aber Bestrebungen, dies zu veranlassen.


Möchten Sie mit Ihrem Australian Shepherd züchten?

Falls Sie Ihren Australian Shepherd Rüden zum Decken anbieten möchten, sollten Sie am besten in einem Verein züchten, wie beispielsweise dem CASD. Hier wird Ihnen mit Rat und Tat zur Seite gestanden, Zuchtwarte geben wertvolle Tipps und gesundheitliche Kontrollen Ihres Hundes gewährleisten gesunde Welpen.

Wer eine geeigneten Deckrüden für seine Hündin sucht, sollte ebenfalls einen Züchter wählen, der in einem Verband Mitglied ist. Schulungen über Genetik und Deckhygiene sind wichtig, ebenso wie umfangreiches Wissen über die schwangere Hündin und mit welchen möglichen Komplikationen während Schwangerschaft und Geburt gerechnet werden muss. Außerdem zieht die Hündin ihre Welpen nie alleine groß. Sie sind mitverantwortlich für eine gute Sozialisation der Welpen und einen gesunden Start ins Hundeleben.


Mit dem Australian Shepherd in den Urlaub

Während der schönsten Zeit des Jahres darf natürlich der Hund nicht fehlen und sollte mit seinem Rudel gemeinsam in die Ferien fahren. Damit der Australian Shepherd auf Reisen und im Urlaub mit von der Partie sein kann, gibt es jedoch einiges zu beachten.

Schon vor Reiseantritt sollten sich Besitzer über Reiseziel und Hotel genauestens informieren und beides in Bezug auf Hundefreundlichkeit unter die Lupe nehmen. Außerdem gelten in Urlaubsländern nicht immer die gleichen Vorschriften, wie im Inland. So besteht teilweise Maulkorb- oder Leinenpflicht, ebenso können Impfungen für die Einreise vorgeschrieben sein.

Australian Shepherd springt ins Wasser

Australian Shepherd springt ins Wasser

Wer ins EU-Ausland reist, benötigt außerdem einen Heimtierausweis, in dem neben Daten des Tieres auch dessen Impfungen vermerkt werden. Tollwut ist dabei besonders wichtig. Wer außerhalb Europas verreisen möchte, muss sich hingegen genauestens über Auflagen und Einreisebedingungen informieren, damit es keine bösen Überraschungen gibt.

Um möglichst komfortabel und sicher zu reisen, sollte auch der Pkw hundefit gemacht werden. Einstiegsrampe, Schondecke und Anschnallgurt für den Australian Shepherd sollten angeschafft werden und der Aussie muss natürlich an lange Autofahrten gewöhnt werden. Bei Reisen mit Zug oder Flugzeug hingegen müssen wiederum andere Vorkehrungen getroffen werden.


Gibt es typische Australian Shepherd Krankheiten?

Eigentlich sind die Aussies robuste Hunde von guter Gesundheit. Wie bei jeder anderen Hunderasse finden sich allerdings auch bei den Australian Shepherds einige rassespezifische Krankheiten. Dabei sind in den letzten Jahren einige Erbkrankheiten etwas gehäuft aufgetreten.

Dies ist leider auf die zunehmende Beliebtheit der Rasse zurückzuführen und die damit verbundene unkontrollierte Zucht, um sich an dem boomenden Geschäft mit den Aussies zu bereichern. Umso wichtiger, Welpen nur von einem Züchter zu erwerben, der in einem Verband oder Club züchtet, und zwar mit kontrolliert gesundheitlich einwandfreien Tieren.

Typische Krankheiten, die beim Aussie auftreten können sind:

  • Hüftgelenks- und Ellbogendysplasie
  • Überempfindlichkeit gegenüber Arzneistoffen, auch MDR1-Defekt genannt
  • Verschiedene Augenerkrankungen, darunter Katarakt und PRA (Progressive Retina Atrophie)
  • Gebissfehler und Zahnfehler
  • Epilepsie

Ebenfalls zu erwähnen sei die in Deutschland verbotene Qualzucht von “Merle x Merle” – Verpaarungen. Kommt es bei den Nachkommen zum Genotyp Double Merle (das Fell ist überwiegend weiß), so haben die Welpen meist Sinnesschäden, also Taubheit oder Blindheit. Auch die Verpaarung von Red Merle und Blue Merle ist verboten.


Energiebündel brauchen hochwertiges Futter

Eine ausgewogene Ernährung ist wichtig, um Mangelerscheinungen zu vermeiden und Übergewicht vorzubeugen. Allerdings scheiden sich bei Ernährung und Futter für den Australian Shepherd oft die Geister. Trockenfutter, Nassfutter, Barfen oder doch lieber selber kochen? Was sind eigentlich die Vorteile der verschiedenen Fütterungsarten? Wie erkennt man hochwertiges Futter und woran merke ich, dass mein Australian Shepherd richtig ernährt wird?

Zwei Australian Shepherd spielen im Schnee.

Zwei Australian Shepherd spielen im Schnee.

 

Außerdem sollte das Futter dem Aktivitätsgrand und dem Alter des Aussies angepasst werden. Welpen benötigen eine andere Zusammensetzung, als erwachsene Aussies oder gar Senioren. Und Leckerchen sollten immer nur in Maßen angeboten werden, zum Beispiel zu Trainingszwecken. Natürlich gibt es auch Lebensmittel, die dürfen gar nicht im Hundenapf landen. Welche das sind, erfahren Sie hier.


Gepflegt von Kopf bis Pfote

Der Australian Shepherd hat glattes bis welliges Deckhaar und dichte Unterwolle. Der Aufwand für die Fellpflege des Aussies ist als leicht bis mittel einzustufen, da Schmutz normalerweise von allein abfällt oder ausgeschüttelt wird. Bei gröberen Verschmutzungen kann der Staub hingegen mit einer Bürste oder einem Striegel einfach ausgebürstet werden. Auch verfilzte Knötchen, wie sie meist hinter den Ohren auftreten, können mit einem Kamm leicht entwirrt oder entfernt werden. Es sei jedoch erwähnt, dass der Aussie viel haart. Hier kann mehrmaliges Bürsten die Woche helfen.

Gebadet werden sollten Aussies nur, wenn sie sich in den Hinterlassenschaften anderer Tiere oder Aas gewälzt haben und dementsprechend streng riechen. Verwenden Sie dafür nur sehr milde und spezielle Hundeshampoos. Bei normalen Verschmutzungen, wie etwa Matsch, reicht meistens hingegen das Abbrausen nur mit lauwarmem Wasser.

Zur Pflege des Australian Shepherd gehört allerdings noch mehr. Regelmäßig sollten Ohren, Augen, Maul, Pfoten und Krallen kontrolliert und gegebenenfalls gesäubert bzw. gekürzt werden.


Lebenserwartung

Die Lebenserwartung des Aussies liegt bei 13-15 Jahren. Eine lange Zeit für die sein Herrchen oder Frauchen die Verantwortung für ein Hundeleben übernehmen. Dass der Vierbeiner dabei ein schönes und langes Leben hat, können seine Besitzer entscheidend mitbeeinflussen.

Wichtig für eine hohe Lebenserwartung ist vor allem Beschäftigung, und zwar sowohl körperlich als auch geistig. Der ehemalige Hütehund ist nur glücklich, wenn er arbeiten darf und dies sollte ihm unbedingt ermöglicht werden. Ideal ist es, wenn er in einer der zahlreichen Hundesportarten aktiv sein darf oder eine Ausbildung zum Rettungs-, Therapie- oder Blindenhund erhält. Auch Intelligenzspielzeug und lange Spaziergänge sind sehr zu empfehlen, als alleinige Beschäftigung jedoch zu wenig.

Denken Sie an die lange Lebenserwartung des Australian Shepherd wenn die Entscheidung zum Kauf gefallen ist.

Denken Sie an die lange Lebenserwartung des Australian Shepherd wenn die Entscheidung zum Kauf gefallen ist.

Daneben spielt selbstverständlich die Ernährung eine entscheidende Rolle. Hochwertiges Futter und eine angemessene Statur des Aussies sind ein Muss. Übergewicht ist hingegen schädlich.

Auch die Wahl der Zuchtstätte beeinflusst die Lebensspanne des Hundes. Tiere aus Massenzuchtbetrieben, also vom Vermehrer, haben häufig Krankheiten. Durch niedrige Welpenpreise lassen sich aber leider trotzdem viele Hundefans zum Kauf verleiten. So wird das Leid der Tiere aber nicht gestoppt. Seien Sie verantwortungsvoll und Kaufen Sie ihren Australian Shepherd nur aus einer seriösen Zucht, mit gesunden Elterntieren, wo der Nachwuchs mit viel Liebe und Fachwissen aufgezogen wurde. Wie Sie einen guten Zwinger erkennen, erläutern wir hier.


Floh und Co.

Zu guter Letzt ist auch die medizinische Vorsorge wichtig für ein langes Hundeleben. Impfungen, Flohkur und Entwurmungen helfen dem Vierbeiner, gesund zu bleiben. Denn Parasiten sind nicht nur unangenehm und schwächen den Aussie, sondern können auch gefährliche Krankheiten übertragen oder zu Organschäden führen. Regelmäßige Vorsorgetermine sollten darum wahrgenommen werden. Suchen Sie außerdem bei Verdacht auf Flöhe, Zecken oder Würmer sofort den Tierarzt auf, damit der Spuk ganz schnell ein Ende hat.


Die Regenbogenbrücke

Ein treuer Freund: der Australian Shepherd

Ein treuer Freund: der Australian Shepherd

Irgendwann ist es Zeit und selbst der älteste Aussie muss über die Regenbogenbrücke gehen. Besonders Kinder trauern sehr emotional und tief um das geliebte Haustier. Seien Sie darum vorbereitet und beantworten Sie die Fragen Ihrer Kinder ehrlich und einfühlsam.

Natürlich wird auch Ihnen der Abschied vom Vierbeiner sehr schwer fallen, egal ob dieser zu Hause oder in einer Tierarztpraxis erfolgen wird. Schön, wenn Sie in Ruhe Abschied nehmen können und ihrem geliebten Haustier nach seinem Ableben auf Ihre ganz eigene Art gedenken.

Wer mag, kann seinen Aussie beispielsweise zu Hause beerdigen oder auf einem Tierfriedhof. Auch Urnen oder andere diskretere Aufbewahrungsmöglichkeiten für die Asche sind denkbar. Wer es extravagant mag, kann auch mit Hilfe von Gedenkschmuckstücken, Tierdiamanten oder auf eine andere individuelle Weise trauern.


Noch mehr Infos!

Manchmal muss man einfach sehen, um zu verstehen. Darum gibt es bei uns Seiten nur mit Fotos und Videos über den Australian Shepherd. So können Sie sich ein besseres Bild von der Rasse machen und den Aussie beispielsweise auch direkt in Aktion sehen.

Außerdem sagen Bilder eh mehr als tausend Worte. Tauchen Sie darum ein in die Welt des Australian Shepherd und lassen Sie sich von Videos und Fotos inspirieren und verzaubern.


Noch Fragen?

Falls Sie selbst einen Aussie besitzen, überlegen sich einen anzuschaffen oder einfach nur Fragen zur Rasse haben, ist ein Forum sehr zu empfehlen.

Tauschen Sie sich dort mit anderen Australian Shepherd Liebhabern aus und finden Sie Antworten auf Ihre Fragen und Probleme. Oftmals sind auch erfahrene Züchter und andere Experten in Foren unterwegs, sodass sie kompetente Meinungen und Ratschläge erhalten werden.


Was ist für Sie das besondere am Australian Shepherd? Bitte hinterlassen Sie einen Kommentar und erzählen Sie von Ihren Erfahrungen mit dem Australian Shepherd!

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